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Wanderrouten berechnen - so planen Sie Ihre Tour richtig

Sie haben auf einer Wanderkarte eine interessante Tour ausgewählt, wissen aber nicht, ob der Weg vielleicht nicht viel zu weit ist, besonders wenn noch Kinder mitwandern. Die Wanderroute lässt sich leicht berechnen.

Planen Sie auf Ihrer Wanderroute auch Zeit zum Fotografieren ein.
Planen Sie auf Ihrer Wanderroute auch Zeit zum Fotografieren ein.

Was Sie benötigen:

  • Wanderkarte
  • Taschenrechner oder
  • mit Papier und Bleistift "zu Fuß"

Wanderrouten berechnen und Touren optimal planen

  • Benutzen Sie für die Planung Ihrer Wanderung eine Wanderkarte mit dem Maßstab 1 : 50 000 (oder besser noch kleiner, z.B. 1 : 30 000 oder 1 : 25 000). Nur auf solchen Karten können Sie den Verlauf der Wanderung auch optimal sehen.
  • Wenn Sie eine der Wanderrouten schon gewählt haben, können Sie recht einfach berechnen, wie weit die Tour ist und wie lange Sie (ungefähr) dafür benötigen werden.
  • Zunächst "tippeln" Sie die von Ihnen gewählte Wanderroute auf der Karte mit dem kleinen Finger ab. Dabei zählen Sie mit, wie viele Finger Sie für die gesamte Tour benötigen. Bei den meisten ist so ein kleiner Finger etwa 1 cm breit.
  • Nun müssen Sie die getippelte Länge noch in die wirkliche Größe der Wanderroute berechnen. Hierzu dient der Maßstab.
  • Als Beispiel sei eine Karte mit dem Maßstab 1 : 50 000 gewählt. 1 cm auf der Karte sind dann 500 m (0,5 km) in Wirklichkeit. Angenommen, Sie haben 17 kleine Finger für Ihre Wanderroute benötigt, dann berechnen Sie: 17 x 0, 5 km = 8, 5 km für die Länge der Wanderstrecke. Beachten Sie, dass es sich dabei natürlich nur um einen ungefähren Wert handelt und natürlich Umwege (verlaufen?) und kleine Extrabesichtigungen nicht dabei sind.
  • Wenn keine besonderen Steigungen auf der Strecke liegen (Höhenlinien der Wanderkarte mal kritisch ansehen), können Sie beim Wandern mit einer Strecke von 3 - 4 km pro Stunde rechnen. Mit kleinen Kindern brauchen Sie natürlich länger. Und Pausen sollten Sie auch einplanen. Für die 8,5 km aus dem obigen Beispiel können Sie also - großzügig geplant - 3 Stunden veranschlagen. Dazu kommen die Pausen.
  • Prinzipiell sollte man bei Wanderrouten immer großzügig planen, denn schließlich wollen Sie weder hetzen noch auf Pausen, Spiele, Fotografieren und Besichtigungen verzichten. Und planen Sie auch etwas Zeit ein, nach dem Weg zu suchen oder zu fragen.
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