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Wandbeschriftung mit Schablonen - worauf Sie achten müssen

Ob einzelne Worte, kurze Slogans oder ganze Gedichte - Wandbeschriftungen sind schön und vor allem ausgesprochen dekorativ. Wenn Sie bei fertig gestalteten Wandtattoos nicht fündig werden, können Sie die Deko natürlich auch selber machen. Ganz einfach ist dies allerdings nicht.

Eine Wandbeschriftung ist immer ein Hingucker.
Eine Wandbeschriftung ist immer ein Hingucker. © Judith_Lisser-Meister / Pixelio

Die beeindruckende Wirkung der Kalligrafie - der kunstvollen Schönschrift - rührt nicht zuletzt von absoluter Exaktheit her, auch wenn es bei manchen Schriften auf den ersten Blick nicht so aussieht.

Schönschrift auf der Wand - ein schwieriges Unterfangen

  • Um freihand eine wirklich dekorative Wandbeschriftung zu machen, müssen Sie mehr können, als nur schön zu schreiben. Auch, wenn Sie eine allseits beneidete Schönschrift haben und es vielleicht sogar gewohnt sind, vertikale Flächen zu beschriften - als Wanddekoration genügt dies in den meisten Fällen nicht.
  • Gut, dass es in Bastelläden und Heimwerkershops entsprechende Schablonen gibt, mit deren Hilfe Sie einzelne Buchstaben oder ganze Sprüche auf eine Wand oder ein Möbelstück malen können. Leider birgt das Beschriften mithilfe von Schablonen einige Gefahren, die den Traum von einer attraktiven Wandbeschriftung schnell zunichte machen können.

Wandbeschriftung mit Schablonen - so wird sie exakt

  • Am einfachsten ist die Anwendung einer Schablone, die das gewünschte Wort bereits vorgibt. Die gleichmäßig aneinandergereihten Buchstaben befinden sich auf einer Linie und im ausgewogenen Abstand zueinander. Sie müssen im Prinzip nur noch dafür Sorge tragen, dass Sie eine derartige Vorlage gerade ausrichten.
  • Ungleich schwieriger wird es, wenn Sie ein Wort oder gar einen ganzen Satz aus einzelnen Buchstaben selber zusammensetzen müssen. Damit die Buchstaben nicht aus der Reihe tanzen, müssen Sie messen, messen und nochmals messen. Ohne Metermaß, Lineal und Wasserwaage geht gar nichts.
  • Das Problem beim Zusammensetzen der Buchstaben ist jedoch nicht nur, dass diese sich auf einer exakten vertikalen Linie befinden - auch die Abstände zwischen den einzelnen Buchstaben und Wörtern müssen stimmen, sonst wirkt die gesamte Wandbeschriftung ungleichmäßig.
  • Am besten zeichnen Sie sich mithilfe eines Bleistiftes ein Raster oder zumindest Linien auf die Wand. Dass diese ganz exakt ausgemessen werden und gerade verlaufen müssen, versteht sich von selbst. Je mehr Hilfslinien Sie ziehen, desto einfacher werden Sie es beim Ausrichten der Buchstaben haben.

So bekommen Sie glatte Konturen

Wandgestaltungen - ob mit Motiven oder Schriften - sind grundsätzlich einfacher, wenn die Wand glatt ist. Auf einer glatt verputzten, untapezierten Wand tun Sie sich leichter, als auf einer neuen Raufasertapete. Bei der Verwendung von Schablonen haben Sie im Prinzip zwei Möglichkeiten.

  • Eine Möglichkeit besteht darin, dass Sie lediglich die Umrisse der Buchstaben mit Bleistift nachzeichnen, dann die Schablone abnehmen und die Formen von Hand mit Pinseln ausmalen. Der Nachteil dabei ist, dass Sie eine sehr ruhige Hand benötigen. Je härter der Kontrast der Buchstabenfarbe zur Wandfarbe ist, desto eher fallen zitterige Umrisse auf. Möchten Sie dennoch diese Methode anwenden, sollten Sie eine Ton-in-Ton-Kombination wählen - zum Beispiel eine Schrift in Pastell und die Wand im Grundton, oder umgekehrt.
  • Natürlich können Sie die Buchstaben auch durch die Schablone ausmalen. Welches Werkzeug Sie bevorzugt dafür verwenden, ist einerseits Geschmackssache und andererseits von der Schrifttype und -größe sowie dem gewünschten Effekt abhängig. Sehr wichtig ist es jedoch, dass Sie die Schablone nach jedem ausgemalten Buchstaben sorgfältig von Farbe befreien. Tun Sie das nicht, gibt's mit Sicherheit beim darauf folgenden Anlegen der Schablone Farbflecken und Patzer auf der Wand.
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