In der Regel wachsen Walnüsse ohne großes Zutun. Um bei der Walnussernte ein möglichst gutes Ergebnis zu erzielen, sollten Sie dennoch ein paar Punkte beachten.
- 02.09.2011 Melanie Schnurr
Was Sie benötigen
Das schaffen Sie mit Links
Tipps zur erfolgreichen Walnussernte
- Lassen Sie die Walnüsse so lange wie möglich am Baum, um eine gute Walnussernte zu erzielen. Selbst wenn es in den Nächten bereits kälter wird, schadet dies den Nüssen nicht. Die beste Erntezeit ist von September bis zum Oktoberende.
- Am besten ist es, wenn Sie die Nüsse einfach zu Boden fallen lassen und diese nicht mit einer Stange herunterschlagen. Dadurch können die Nüsse beschädigt werden und Sie schlagen eventuell Nüsse herunter, welche noch nicht reif genug für die Ernte sind.
- Schauen Sie, dass Sie die vom Baum gefallenen Nüsse täglich aufsammeln.
- Sollte sich noch eine Hülle um die Nuss befinden, entfernen Sie diese. Ziehen Sie sich hierfür Einweg- oder Haushaltshandschuhe an, damit Ihre Hände sich nicht verfärben.
- Legen Sie die geernteten Walnüsse zum Trocknen aus. Achten Sie dabei darauf, dass der Ort nicht zu warm ist, da sonst die Kerne schnell schwarz und schimmelig werden. Die Nüsse sollten zügig trocknen.
- Sollten Sie an einigen Nüssen Raupen finden, entsorgen Sie diese, damit sich die Raupen nicht weiter ausbreiten. Auch hier hilft ein tägliches Aufsammeln der bereits vom Baum gefallenen Walnüsse.
- Wenn Sie einen neuen Walnussbaum pflanzen, meiden Sie sehr feuchte Plätze zum Pflanzen, da sich an diesen Standorten leichter Pilze bilden. Damit Sie später eine ertragreiche Walnussernte erzielen können, sollten diese Pflanzorte daher gemieden werden.
- Sortieren Sie bei der Walnussernte auf jeden Fall alle schimmeligen Nüsse aus und verzehren diese in keinem Fall, da eine Gesundheitsgefährdung besteht. Auch wenn die Nuss nur einen kleinen Spalt aufweist und die beiden Hälften nicht dicht schließen, sollten Sie diese unbedingt auf Schimmelpilz untersuchen.