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Walderdbeeren - so blühen sie auch im Garten

Walderdbeeren gedeihen nicht nur im Schatten großer Waldbäume, sondern die süßen Früchte bescheren bei richtiger Pflege auch im Garten eine reiche Ernte. Bei termingerechter Anpflanzung im Juli oder August, regelmäßiger Düngung und geschickter Vermehrung werden Sie in den Genuss von Walderdbeeren kommen. Sie wachsen an einem sonnigen bis halbschattigen Standort mit feuchtem, aber durchlässigem Humus-Boden oder im Hängetopf mit nährstoffreicher Erde.

Die Früchte gedeihen auch im Garten.
Die Früchte gedeihen auch im Garten.

Was Sie benötigen:

  • Walderdbeer-(Fragaria vesca)-Pflanzen
  • Gartenschaufel
  • humusreiche Erde
  • Folie
  • Stroh

Walderdbeeren in der Pflanzzeit

  • Damit die Walderdbeeren sich bei Ihnen heimisch fühlen können, ziehen Sie bitte den Kauf einer echten Fragaria vesca dem Ausgraben schon angewachsener Pflanzen im nächstgelegenen Wald vor.
    Nicht nur aus Naturschutzgründen kann so gewährleistet werden, dass bei den Pflanzen kein Befall mit Fuchsbandwurm oder Pilzkrankheiten vorliegt.
  • Die Walderdbeerpflanze wird aus dem Topf an den sonnigen bis absonnigen Standort verpflanzt.
    Der Boden sollte vorher aufgelockert und mit frischem Humus versetzt worden sein. Vor dem Pflanzen tauchen Sie die kleinen Wurzelballen in einen Eimer mit Wasser, wie es auch bei anderen Rosengewächsen wichtig ist. Mit ausreichendem Abstand von mindestens 25 cm sollte sich das Herz der Walderdbeerpflanze noch an der Oberfläche befinden.
  • Um Wurzelfäule zu vermeiden, kann die Pflanze auch auf einen mit Kompost angereicherten Erddamm eingebracht werden, der mit einer schwarzen Folie abgedeckt wird.
    Auch Stroh, ausgebreitet um die einzelnen Blattstände der Walderdbeere, kann bei regenreichen Sommern die Gefahr von Fäulnisnässe erheblich vermindert werden.

Düngung und Vermehrung von Walderdbeeren

  • Wenn der Boden im Herbst des Jahres vor der Einpflanzung mit Pferdemist durchmengt wurde, hat man eine gute Ausgangsbasis für einen optimalen und waldähnlichen Boden geschaffen. Die natürliche Stickstoffzufuhr führt zu einer reichen Fruchtauslese. Während der Blüh- und Fruchtperiode wäre Mist schädlich; hier bietet sich ein spezieller Erdbeerdünger an, der die Früchte essbar bleiben lässt.
  • Die ersten Walderdbeeren können Mitte Juni geerntet werden. Die beste Zeit für die Ernte sind die frühen Morgenstunden. Dann sind die Aromastoffe in ihrer Intensität am höchsten. Der Blattkranz der Walderdbeere muss bei der Ernte erhalten bleiben. So bleibt der Geschmack auch nach dem kurzen und sorgfältigen Waschen der Früchte unverwässert.
  • Winterheide können Sie auf zwei Arten vermehren. Gießen und düngen Sie die Pflanze …

  • Wie alle Erdbeersorten besteht auch die Frucht der Walderdbeere aus kleinen Nüsschen. Bei der natürlichen Vermehrung helfen Igel, Vogel und Schnecke. Sie scheiden die Nüsschen mit der Verdauung wieder aus und setzen so eine neue Saat. Sie können selber den neuen Standort bestimmen, indem Sie Austriebe alter Pflanzen bei einer Länge von 40 cm abschneiden und neu setzen.
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