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Wärmezähler beim Heizkörper - Hinweise

In Deutschland machen die Heizkosten einen nicht unerheblichen Teil der Miete aus. Wer also am Heizkörper angebrachte Wärmezähler vorfindet, möchte gern wissen, wie diese arbeiten.

Manchmal ist keine persönliche Ablesung erforderlich.
Manchmal ist keine persönliche Ablesung erforderlich.

So funktioniert der Wärmezähler am Heizkörper 

Wer in einem Wohnhaus mit mehreren Parteien wohnt, findet meist sogenannte Wärmezähler am Heizkörper. Diese - nicht zu verwechseln mit dem Wärmemengenzähler - heißen ganz korrekt Heizkostenverteiler. Sie sind nötig, um den Gesamtverbrauch für das Beheizen des Hauses unter den Wohnungen aufzuteilen. 

  • Meist sind heute elektronische Heizkostenverteiler in Gebrauch, die an jedem Heizkörper angebracht sind. Sie haben ein Display, in dem Zahlen abgelesen werden können. 
  • Hinter dem Ablesegerät befindet sich meist eine Metallplatte, die direkt mit dem Heizkörper in Verbindung steht und seine Wärme aufnimmt. 
  • Die Temperatur wird vom Ablesegerät registriert, gespeichert und über das Jahr zusammengezählt. 
  • Neuere Modelle haben meist einen zweiten Temperaturfühler, der die Raumtemperatur registriert. Dann bildet die Differenz zwischen dieser und der Temperatur der Metallplatte den Messwert. 

Funktionen und Ablesung des Heizkostenverteilers 

  • Die letztendliche Verteilung der Heizkosten hängt aber - abgesehen von der erreichten Temperatur - auch von der Größe des Heizkörpers ab. Daher wird auch dieser Wert berücksichtigt - entweder als Voreinstellung im Ablesegerät oder im Nachhinein bei der Berechnung. 
  • Die Ablesung erfolgt bei elektronischen Wärmezählern teilweise sogar per Funk - das heißt, dass niemand Ihre Wohnung zur jährlichen Ablesung betreten muss. 
  • Eine andere Funktion erlaubt es, den Wärmeverbrauch an einem Stichtag, z. B. dem Jahreswechsel, zu speichern. Damit haben die ablesenden Firmen genug Zeit, um alle Wohnungen zu besuchen. 
  • Aus obigem Grund werden an den Geräten häufig mehrere Werte nacheinander angezeigt. Dazu können der Messwert des aktuellen sowie des letzten Jahres sowie monatliche Werte gehören. 
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