Was Sie benötigen:
  • Leinenstoff
  • Körner (Kirschkerne, Buchweizen oder Dinkel)
  • 1 Nähmaschine

Aus Körnern und einem schönen Stoff aus Naturfasern können Sie sich selbst ein Wärmekissen nähen. Das Kissen wird nicht waschbar sein - zwischen den Kernen oder Körnern hält sich die Feuchtigkeit zu lange und würde unweigerliche zu Schimmelbildung führen. Der Trick ist ein waschbarer Bezug. 

Wie Sie das Wärmekissen nähen

  • Verwenden Sie für das Kissen hitzebeständigen Naturstoff. Am besten eignet sich Leinen. Achten Sie darauf, dass keine Kunstfasern beigemischt sind - die schmelzen bei der Erhitzung und können zu schmerzhaften Verbrennungen führen.
  • Schneiden Sie aus dem Stoff ein rechteckiges Stück aus, das so breit ist, wie Sie Ihr Kissen nähen möchten und doppelt so lang. Schlagen Sie die lange Seite um und umnähen Sie die so entstehende Kissenhülle. Lassen Sie eine Öffnung von etwa zwei Fingern Breite frei.
  • Stülpen Sie die Hülle nun um und befüllen Sie sie mit Körnern. Zuletzt nähen Sie die Öffnung vorsichtig zu, so dass die Naht nicht zu sehr auffällt. Das Wärmekissen haben Sie damit fertig genäht.

Der Bezug besteht aus demselben Stoff

  • Auch der Bezug sollte hitzefest sein. Verwenden Sie am besten denselben Stoff wie für das Kissen. Schneiden Sie ein rechteckiges Stück zurecht, das etwas größer ausfällt als das für das Wärmekissen. Nähen Sie die Ränder der kurzen Seiten um. Dann legen Sie den Stoff so um, dass die Umnähte außen liegen. Nähen Sie die beiden langen Seiten zu.
  • Stülpen Sie nun den Bezug um. Stecken Sie das Kissen in den Bezug. Eine kurze Seite bleibt offen, damit Sie das Wärmekissen immer wieder herausnehmen können.
  • Sie können das Wärmekissen mit oder ohne Bezug im Backofen, in der Mikrowelle oder auf der Heizung aufwärmen.
  • Verwenden Sie das Kissen zum Wärmen nicht ohne Bezug. So gehen Sie sicher, dass es nicht verschmutzt wird. Den Bezug dagegen können Sie nach Belieben waschen.