Wärmeisolierung von innen - was Sie dabei beachten sollten

Wärmeisolierung von innen ist schwierig. Wärmeisolierung von innen ist schwierig.
Eine Wärmeisolierung von innen ist immer problematisch und sollte nur angebracht werden, wenn es keinen anderen Weg zur Isolierung gibt - zum Beispiel, weil das Haus eine denkmalgeschützte Fassade hat.
Roswitha Gladel
24.06.2011 Roswitha Gladel
Was Sie benötigen
Hierbei könnten Sie Hilfe brauchen
  • Dämmmaterial für Innendämmung
  • Dampfbremse

Probleme bei der raumseitigen Wärmeisolierung

Jede Wärmeisolierung von innen kostet Wohnraum, denn nur eine entsprechend dicke Isolation ist sinnvoll. Besonders bei Altbauten mit ohnehin schon kleinen Zimmern kann dies sehr stören.

  • Durch Wärmeisolierung von innen bleibt die Außenwand kälter und trocknet nach Regen langsamer ab. Häufiger Starkregen kann die Außenwand durchfeuchten, diese dadurch beschädigen, sodass es hinter der Wärmedämmung zu Schimmelbidung kommen kann. 
  • Sollten Wasserleitungen in der Außenwand liegen, besteht im Winter die Gefahr, dass diese einfrieren.

Sinnvoller Aufbau von einer Dämmung von innen

Die aufgeführte Zusammenstellung kann nur einen generellen Überblick über Wärmedämmung von innen geben, denn es kommt ganz entschieden auf das Gebäude an, das gedämmt werden soll.

  1. Bringen Sie auf der Außenwand eine Unterkonstruktion aus Latten auf, an der die eigentliche Wärmedämmung befestigt wird.
  2. Befestigen Sie darauf die Dämmschicht und eine Dampfbremse, den Konvektionsschutz. Damit verhindern Sie, dass feuchte Raumluft an die kalte Außenwand gelangt und dort kondensieren kann.
  3. Nageln Sie nun auf diesen Aufbau spezielle Bauplatten. Da Sie dabei die Folie der Dampfbremse beschädigen, müssen die Platten entweder an den Nagellöchern selbstdichtend sein, oder Sie müssen geeignete Dichtungen anbringen. Dichten Sie auch die Kanten rundum mit Dichtband ab. Sie können auch über der Lattung eine Konterlattung anbringen und drauf erst die Bauplatten befestigen. So ist die Dampfsperre besser geschützt, wenn Sie im Raum später Gegenstände an der Wand befestigen.
  4. Nun können Sie wie gewohnt verputzen, tapezieren und streichen. Achten Sie bei einer Dämmung, die Feuchtigkeit von außen nach innen passieren lässt, darauf, dass Sie nur durchlässiges Material verwenden, also zum Beispiel keine Schaumtapeten.

Wird die Außenwand durch Regen häufiger feucht, sollten Sie nur Dämmmaterial verwenden, das diffusionsoffen ist und Feuchtigkeit nach innen ableiten kann, ohne Feuchtigkeit von innen nach außen durchzulassen. Da die Wärmeisolierung von innen immer ein heikles Thema ist, sollten Sie Ihr Gebäude immer von einem Fachmann ansehen lassen, der Ihnen für Ihr Gebäude eine passende Wärmeisolierung von innen zusammenstellt.

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