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Wach- und Schutzhunde - den eigenen Hund dazu ausbilden

Hunde sind nicht nur treue Begleiter, sondern werden auch gern als Wach- und Schutzhunde ausgebildet. Bei dieser Ausbildung können Sie sehr viele Fehler machen, die aggressive Hunde zur Folge haben.

Schutzhundeausbildung gehört in fachliche Hände.
Schutzhundeausbildung gehört in fachliche Hände. © M._Großmann / Pixelio

Aufgaben der Wach- und Schutzhunde

  • Hunde, die eine bestimmte Ausbildung durchlaufen haben, dürfen als Wach- und Schutzhunde bezeichnet werde. Diese Ausbildung können Sie inzwischen in fast jeder Hundeschule in Anspruch nehmen. Sie wird als Schutzhundeausbildung bezeichnet.
  • Gehorsamkeit ist die wichtigste Grundlage für ausgebildete Hunde. Nicht nur beim einfachen Spaziergang, auch in extremen Situationen sollte das Tier auf kurze Befehle hören. Zudem schließt das Training das Erlernen des Verbellens ebenso ein wie die Fährtensuche und die Bewachung.
  • Die Hunde werden darauf abgerichtet, bestimmte Personen oder Objekte zu bewachen, vor Angreifern zu schützen aber auch den Rudelführer zu informieren, wenn unbefugte Personen sich nähern. Es ist durchaus möglich, diese Ausbildung dem Hund auch selbst angedeihen zu lassen.

Den Hund selber ausbilden

  • Möchten Sie keine Hundeschule aufsuchen oder haben Sie dazu weder Zeit noch Gelegenheit, können Sie Ihren Hund auch selber ausbilden. Da die richtige Schutzhundeausbildung sehr viel Fachwissen voraussetzt, gehört diese nur in erfahrene Hände.
  • Als Wachhund können Sie Ihren Vierbeiner auch selbst ausbilden. Voraussetzung ist eine gute Sozialisierung im Welpenalter. Unsichere Hunde sind für diese Aufgabe eher nicht geeignet. Auch gibt es Rassen, die für diese Wach-Aufgabe besser geeignet sind als andere. Schäferhunde sind beispielsweise sehr bellfreudig und haben einen angeborenen Schutztrieb. Windhunde dagegen bellen wenig und mögen fast alle Fremden.
  • Bringen Sie den Hund mit verschiedenen Menschen in Berührung. Er muss lernen, zwischen Freunden und Angreifern zu unterscheiden. Das geht jedoch nur dann, wenn er die Gelegenheit bekommt, Sie zu beobachten. Auch alltägliche Geräusche sollten ihn nicht aus der Ruhe bringen.
  • Bellen ist eine wichtige Eigenschaft eines Hundes, der ein Grundstück bewachen soll. Loben Sie das Tier, wenn es bei fremden Besuchern anschlägt, und arbeiten Sie hier ruhig auch mit Leckereien. Gibt es bestimmte Personen, die nicht angebellt werden sollen, können Sie das einfach durch Ignorieren hervorrufen. Generell ist es aber durchaus empfehlenswert, den Hund ruhig bei jedem Menschen, der nicht zur Familie gehört, anschlagen zu lassen.
  • Ein ganz wichtiger Punkt darf nicht außer Acht gelassen werden. Vermitteln Sie Ihrem Hund, dass ausschließlich Sie ihm Fressen geben. Immer wieder versuchen Einbrecher, den Hund mit Futter zu locken. Hier darf er nicht anspringen, sondern sollte das Futter ignorieren. Daher muss innerhalb der Familie klar sein, dass nur einer den Hund füttert. Auch die Gabe von Leckereien durch andere Personen ist nicht erlaubt.
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