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VW Polo 6N2 kaufen - worauf Sie achten sollten

Der Polo 6N2 ist das "Facelift" des umgangssprachlich Polo 3 genannten Fahrzeugs des VW-Konzens unterhalb der Kompaktklasse. Auch auf dem Gebrauchtwagenmarkt ist der Polo noch häufig zu finden. Doch wie immer gibt es ein paar Dinge zu beachten, wenn Sie einen Polo kaufen wollen.

Der Lupo ist eine Klasse unter dem Polo anzusiedeln.
Der Lupo ist eine Klasse unter dem Polo anzusiedeln.

Kaufen Sie einen "unverbastelten" Polo 6N2

  • Suchen Sie unbedingt einen unverbastelten Polo 6N2. Dies hat den Grund, dass diese Fahrzeuge gerne von "Hobby-Tunern" optisch und, noch schlimmer, seitens des Fahrwerks und des Motors verändert wurden, oft mit fragwürdigem Erfolg. Ebenso findet man sogar Anbauteile oder Veränderungen, die gar nicht im Bereich der StVO erlaubt sind.
  • Wenn Sie einen guten VW Polo gefunden haben, dann sollte die Historie des Fahrzeugs zumindest grob nachzuverfolgen sein. Dazu gehören Inspektionsheft sowie alle relevanten Unterlagen. Sollten Sie einen Benziner kaufen wollen, dann sollte dieser nicht mehr als 150.000 Kilometer, ein Diesel nicht mehr als 200.000 Kilometer auf dem Tacho haben.

Den VW Polo auf Schwachstellen überprüfen

  • Generell sollten Sie darauf bestehen, dass der Händler den TÜV neu machen lässt, bevor Sie den Wagen kaufen. Lassen Sie sich nicht auf sogenannte "Bastlerfahrzeuge" ein. Damit will der Händler nur seine Pflicht der 1-jährigen Gewährleistung umgehen, in den meisten Fällen stimmt dann etwas nicht.
  • Beginnen Sie mit einer optischen Begutachtung. Kleinere Roststellen sowie Kratzer oder ein paar kleine Dellen sind normal, können aber in der Preisverhandlung zur Sprache gebracht werden. Schauen Sie auch auf die Plastikteile des Polos, dort löst sich manchmal der Lack.
  • Im Innenraum zeigt sich beim Polo 6N2 oft ein trauriges Bild, die Qualität ist nicht sehr überzeugend. Der aufgeschäumte Kunststoff ist oft abgegriffen, an den lackierten Hartplastikteilen pellt sich die Oberflächenversiegelung. Achten Sie verstärkt darauf.
  • Den Unterboden sollten Sie sich auch gut anschauen. Gehen Sie die Abgasanlage entlang vom Motor zum Auspuff und überprüfen Sie diese auf starke Roststellen und Löcher. Insbesondere der Endtopf leidet beim VW Polo.
  • Noch ein Tipp zur Motorisierung: Lassen Sie die Finger vom SDI, suchen Sie lieber einen stärkeren TDI. Der Polo GTI 1.6 Liter ist eine gute Wahl, der 1.8 Liter mit weniger Leistung lohnt nicht und braucht nach dem heutigen Standard zu viel Sprit.
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