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VW-Bus - der Camping-Ausbau gelingt so

Schon in den 60er-Jahren war es für viele ein Traum - im VW-Bus die Welt entdecken. Gerade beim Camping konnten die unterschiedlichen Modellreihen ihre Größe als Vorteil ausspielen. Ein professioneller Ausbau ist jedoch auch heute noch sehr teuer. Es gibt aber einige Dinge, die Sie im Vorfeld für sich entscheiden können und somit unnötige hohe Kosten beim Ausbau eines VW-Busses zu Ihrem persönlichen Camping vermeiden können.

Durch Eigenleistung sparen Sie viel Geld.
Durch Eigenleistung sparen Sie viel Geld.

Was Sie benötigen:

  • VW-Bus
  • finanzielle Möglichkeiten
  • Platz zum Umbau des Busses
  • technische Begabung
  • Enthusiasmus

Ein VW-Bus als Wohnmobil - aber welcher soll's sein?

Sie haben sich dazu entschlossen, einen VW-Bus mit einem Camping-Ausbau zu versehen. Über dieser Entscheidung sollte jedoch die Grundsatzfrage stehen, was für ein Bus es denn sein soll. Wahre VW-Bus-Freunde bezeichnen lediglich die ersten drei Baureihen als VW-Bus oder Bulli. Hier nun eine kurze Definition der ersten drei Baureihen:

  • T1 (1950 - 1967): Dieses Modell ist der Urahn aller Busse. Berühmt geworden gerade in der Hippiebewegung und als Sondermodell Samba mit Rundumfenstern im Dach, ist dieser Bus auch ein begehrtes Sammlerobjekt. Gut gepflegte bzw. restaurierte Modelle erzielen auf Auktionen Höchstpreise, bis zu € 50.000,00 sind durchaus möglich.
  • T2 (1967 - 1979): Der T2 ist eine konsequente Weiterentwicklung des T1, Verbesserungen sind besonders die ungeteilte Frontscheibe sowie verbesserte Fahrwerkskomponenten.
  • T3 (1979 - 1992): Deutlich größer und komfortabler als seine Vorgänger sind bei diesem VW-Bus erstmals auch Klimaanlage und weitere Extras erhältlich.

Der Ausbau zum Campingbus - die Vorplanung

Nachdem Sie ein Modell für sich gewählt oder auch bereits angeschafft haben, ist es an der Zeit, mit den Planungen für den Ausbau zu beginnen. Dabei gibt es viele Dinge, die zu beachten sind, um das Vorhaben gelingen zu lassen:

  • Je nach Alter des Fahrzeuges müssen Sie bei elektrischen Zusatzeinbauten prüfen, welche Bordnetzspannung vorliegt. Gerade der T1 wurde eine Zeit lang noch mit 6-V-Spannung gebaut.
  • Binden Sie auch Ihre möglichen Ziele in die Planung mit ein. In südlichen Gebieten brauchen Sie keine Standheizung, im hohen Norden dagegen nicht zwingend eine Klimaanlage.
  • Schon bei der Anschaffung des Fahrzeuges sollten Sie nach unterschiedlichen Aufbauten Ausschau halten. Ein VW-Bus mit Hochdach erleichtert den Ausbau zu einem Campingmobil erheblich, da hier dann zusätzlicher Stauraum und Betten entstehen können.
  • Planen Sie beim Umbau nicht nur Platz für das Fahrzeug, sondern auch Lagerplatz für Teile ein.
  • Beim Einbau einer Küche mit Herd und Kühlschrank muss die Gasanlage zwingend von einem Fachmann eingebaut und angeschlossen werden.
  • Sind Sie sich bei einigen Einbauten nicht sicher, ob diese den Regularien der StVO entsprechen, so halten Sie Rücksprache mit dem TÜV. Nichts ist schlimmer, als einen Ausbau vor TÜV-Abnahme komplett verwerfen zu müssen.
  • Auch eventuelle Blecharbeiten (Schweißen etc.) sollten Sie bei nicht vorhandenen Vorkenntnissen nur vom Fachmann erledigen lassen. Gerade ein alter VW-Bus birgt manche unerfreuliche Rostüberraschung.

Ein individueller Ausbau zum Campingmobil ist eine lohnende Investition und sorgt garantiert für spannende Abenteuerurlaube fernab von Hotels und Pauschalurlaubern.

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