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Von Rot auf Braun färben - das sollten Sie beachten

Ehemals Rothaarige, die Ihre Haare Braun gefärbt haben kennen oft das leidige Thema des Rotstichs. Mit den richtigen Hilfsmitteln gelingt die Farbveränderung jedoch recht einfach.

Brünette werden oft mit Natürlichkeit und Intelligenz assoziiert.
Brünette werden oft mit Natürlichkeit und Intelligenz assoziiert. © Taschaklick / Pixelio

Was Sie benötigen:

  • Eine Schüssel zum Anmischen der Haarfarbe
  • Plastikhandschuhe, die Ihre Hände vor Verfärbungen schützen
  • Ein Haarfärbepinsel, den Sie in der Drogerie kaufen können
  • Eine braune Haarfarbe
  • ggf. ein Konzentrat gegen Rotstich
  • Ein altes Handtuch, das dreckig werden darf
  • Eine Creme zum Schutz der Stirn und Ohren vor Flecken

Bevor Sie sich an den eigentlichen Prozess des Haarefärbens machen können, brauchen Sie eine Haarfarbe, die auf Ihren Typ und Ihre Ausgangshaarfarbe abgestimmt ist.  

Naturrote Haare braun färben

  • Die meisten Menschen, die von Natur aus rote Haare haben, entsprechen einem sehr warmen Farbtyp. Ein warmes Braun mit einem leichten Karamell- oder Rotstich steht Ihnen höchstwahrscheinlich besser als ein kühler Aschton. 
  • Wenn Sie sich gänzlich unsicher sind, ob braune Haare Ihnen stehen, greifen Sie zunächst zu einer leichten Tönung, die sich nach 3 bis 5 Haarwäschen auswäscht. So können Sie Ihren neuen Stil erst einmal austesten, bevor Sie eine dauerhafte Färbveränderung vollziehen, die sich nur sehr schwer rückgängig machen lässt. 

Was beim Färben generell zu beachten ist

  • Wenn Sie Ihre Haare noch nie coloriert haben ist ratsam, sich von einer anderen Person beim Auftragen der Farbe helfen zu lassen. Eine Schaumkoloration können Sie auch ohne Erfahrung alleine anwenden. Diese wird wie ein Shampoo auf die Haare aufgetragen und auch in die Längen eingeknetet, bis alle Haare benetzt sind. Durch die einfache Anwendung kann das Ergebnis nicht ungleichmäßig werden.
  • Bedenken Sie bei der Wahl Ihrer Haarfarbe aus der Drogerie, dass die Bilder auf den Packungen immer das Ergebnis auf der hellsten Ausgangshaarfarbe darstellen. Wenn Sie sich zwischen zwei Nuancen nicht entscheiden können, nehmen Sie die hellere, denn das Ergebnis fällt oft etwas dunkler aus.
  • Wenn Ihre Haare rot gefärbt sind, lassen Sie etwas Zeit verstreichen, bevor Sie Ihre Haare braun färben, damit das Rot verblassen kann und die braune Farbe intensiver ausfällt.
  • Ist Ihr Wunschton heller als Ihre gegenwärtige Ausgangshaarfarbe, müssen Ihre Haare erst blondiert werden, um einen helleren Braunton anzunehmen. Eine Blondierung kann, wenn Sie unfachmännisch aufgetragen wird, oft fleckig und orange ausfallen. Wenn Sie sich mit Blondierungen nicht auskennen, ist es ratsamer, zum Friseur zu gehen.
  • Wählen Sie einen Farbton in der Helligkeit Ihrer aktuellen Haarfarbe. Achten Sie darauf, dass viele Brauntöne rote und goldene Pigmente haben und diese verstärkt werden, wenn Ihre Ausgangshaarfarbe rot ist. Wenn Sie auf keinen Fall einen Rotstich haben möchten, wählen Sie statt Mahagoni-, Schokoladen- und Karamellbraun lieber einen Naturbraun- oder Aschbraunton.
  • Wenn Sie nach der Färbung mit einem Naturton noch rötliche Reflexe im Haar haben, können Sie noch etwas Zeit verstreichen lassen und Ihre Haare erneut mit derselben Farbe färben, um die Farbe zu festigen.
  • Im Friseurbedarfsgeschäft können Sie sich von gut ausgebildeten Verkäuferinnen beraten lassen. Diese können mit Ihnen zusammen den passenden Farbton für Sie aussuchen und Ihnen zeigen, in welchen Verhältnissen man die Farbe mit dem Entwickler mischt. 
  • Im Friseurbedarfsgeschäft gibt es Konzentrate gegen Rotstich, die es in der Drogerie nicht gibt. Diese werden der Haarfarbe hinzugefügt.
  • Ebenso können Sie beim Kauf von Friseurhaarfarbe neben der Wahl Ihres Farbtons entscheiden ob Sie eher neutrale, goldige oder aschige Lichtreflexe im Haar haben möchten.
  • Generell hält die Friseurhaarfarbe besser als die Haarfarbe aus der Drogerie und das Ergebnis lässt sich viel genauer bestimmen, da man im Friseurbedarfsgeschäft ein größeres Spektrum an Farben hat. Zudem sind aschige Brauntöne in der Drogerie oft kaum auffindbar.
  • Wenn Sie darüber hinaus die Friseurhaarfarbe öfter benutzen möchten, um bspw. Ihren Ansatz nachzufärben, können Sie Ihre Farbe auch online bestellen und dadurch Kosten sparen. Die Farbtuben haben im Internet eine höhere Preisklasse als herkömmliche Drogeriefarben, sind aber oft doppelt so ergiebig, wodurch Sie sich auf lange Sicht wieder in derselben Preisklasse befinden.

Der Färbeprozess

  • Cremen Sie Ihre Stirn um den Haaransatz herum gut ein, um eventuelle Farbspritzer besser abwischen zu können und legen Sie sich ein altes Handtuch um die Schulter. 
  • Ziehen Sie einen geraden Scheitel und streichen Sie die Farbe vom Scheitel aus zunächst auf den Ansatz und dann auf die Haarlängen.
  • Ziehen Sie erneut einen Scheitel, ca. einen Zentimeter neben dem Ersten und streichen Sie wieder die Haarfarbe vom Ansatz bis in die Spitzen.
  • Wiederholen Sie diesen Vorgang, bis Ihre Haare komplett benetzt sind und lassen Sie die Haarfarbe nach der Empfehlung des Herstellers einwirken. 
  • Nach dem Ausspülen können Sie noch eine reichhaltige Kur auftragen, um die leicht strapazierten Haare wieder mit Feuchtigkeit zu versorgen.
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