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Vollwärmeschutz - Anleitung zum Dämmen der Außenfassade

Um einen Vollwärmeschutz für ein Gebäude zu erreichen, muss man es gegen Hitze und Kälte dämmen. Gleichzeitig werten Sie mit einer Außenwanddämmung die Fassade optisch auf. Eine ausreichende Wärmedämmung von Neubauten ist gesetzlich vorgeschrieben. Bei Altbauten gelten Vorschriften ähnlich. Sie können erforderliche Maßnahmen mithilfe dieser Anleitung selbst ausführen oder einen Handwerkerbetrieb beauftragen.

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Auch moderne Wohnungen brauchen eine Wärmedämmung.
Auch moderne Wohnungen brauchen eine Wärmedämmung.

Was Sie benötigen:

  • Klebespachtel
  • Dämmplatten
  • Armierungsgewebe
  • Silikonharz-Putz

Im Bereich Wärmedämmung können Sie verschiedene Baustoffe verwenden. Die meisten Bauherren entscheiden sich zwischen Dämmplatten aus Polystyrol oder Mineralwolle.

Vollwärmeschutz - ideal als zertifiziertes, abgestimmtes System

  • Erst wenn Sie nach Dach und Keller noch die Außenfassade Ihres Hauses mit Vollwärmeschutz versehen, erreichen Sie eine effektive und vollständige Wärmedämmung.
  • Damit Sie staatliche Fördermittel beanspruchen können, brauchen Sie lediglich einen hochwertigen Wärmeschutz, der geforderte technische Anforderungen erfüllt. Ihre Mauern können Sie mit der nachfolgenden Schritt-für-Schritt-Anleitung in Eigenverantwortung selber dämmen.
  • Wenn Sie einen Vollwärmeschutz für Ihr Haus ins Auge fassen, können Sie auf ein Vollwärmeschutzsystem zurückgreifen. Der Systemcharakter kommt hier durch abgestimmte Hauptbestandteile wie Dämmung, Armierungsgewebe und Deckputz zum Tragen. Außerdem sind alle Zubehöre wie zum Beispiel Schienen, Dübel oder Gewebeecken aufeinander abgestimmt.

Anleitung zum Dämmen der Außenfassade

Finden sich leichte Unebenheiten auf den Wänden, gleichen Sie diese den Untergrund durch etwa 4 Zentimeter breite Randwülste und wenigstens drei Klebepunkte aus. 

  1. Rühren Sie Klebespachtel laut Packungsanleitung an. Tragen Sie die Spachtelmasse mit einer Maurerkelle Ihrer Wahl auf die Dämmplatte auf. Drücken Sie die Dämmplatten danach an die Wand.
  2. Haben Sie die Wand wie vorgesehen, mit Dämmplatten beklebt, tragen Sie auf die Platten eine etwa 3 Millimeter dicke Schicht Klebespachtel auf. Durchkämmen Sie die Spachtelmasse nun mit einer 10 x 10 Zahnkelle.
  3. Ist dies erledigt, drücken Sie das Armierungsgewebe faltenfrei in das Gewebe. Verwenden Sie das Gewebe in senkrechten Bahnen. Beachten Sie eine Mindestüberlappung von 10 Zentimetern. Lassen Sie alles vor dem Auftragen des Putzes gut austrocknen.
  4. Auf den nun trockenen Untergrund tragen Sie als Voranstrich einen Putzgrund auf die Spachtelung auf. 
  5. Nach einer Trockenzeit von einem Tag können Sie die Wand rollen, streichen oder spritzen. Als Endbeschichtung tragen Sie einen Silikat-, Kunstharz- oder Silikonharz-Putz auf.
  6. Der letzte Arbeitsgang zum Herstellen des Vollwärmeschutzes an Ihrer Außenwand ist das Zureiben des aufgebrachten und noch nassen Putzes. Nehmen Sie dafür eine rostfreie Stahl- oder Kunststoffglättkelle. 

Wenn Sie die ersten Dämmplatten angebracht haben, werden Sie feststellen, dass es sich eigentlich um eine leichte Tätigkeit handelt. Beachten Sie die notwendigen Sicherheitsvorschriften, wenn Sie in der Höhe arbeiten.

Redaktionstipp: Hilfreiche Videos

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