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Viskosität von Wasser anschaulich erklärt

Jeder hat die Viskosität von Wasser schon einmal gesehen. Glauben Sie nicht? Es ist aber so. Vielleicht haben Sie das Wort "Viskosität" schon einmal gehört und wissen noch nichts damit anzufangen. Möchten Sie über diesen Begriff in Bezug auf Wasser besser aufgeklärt sein oder Ihren Wissensstand einfach noch ein wenig erweitern, so sollten Sie diesen Ratgeberartikel ganz genau lesen. Sie erfahren nicht nur, was Viskosität eigentlich ist, sondern bekommen alles an einem Beispiel noch bildlich dargestellt und können alles besser verstehen und sich vorstellen. Sie glauben nicht, wie vielfältig Viskosität in Wirklichkeit ist - aber lesen Sie es selbst.

Viskosität von Wasser - Erklärung mit Beispiel
Viskosität von Wasser - Erklärung mit Beispiel

Frischer Beton hat sie, Wasser hat sie, ja sogar Honig hat sie - aber was haben die drei Stoffe gemeinsam? Die Rede ist von Viskosität. Möglicherweise mag es für Sie im ersten Moment noch etwas unglaubwürdig klingen, wenn man Beton, Wasser und Honig miteinander vergleicht, aber Sie werden sehen, nachdem Sie diese Beschreibung durchgelesen haben, fallen selbst Ihnen noch mehr Stoffe ein. Man könnte die Liste der viskosen Substanzen noch endlos weiterführen, Sie werden dies im Anschluss mit Sicherheit bestätigen können. Ist "Viskosität" für ein Wort, welches Sie vorher nie gehört haben? Auch dieses Problem wird im folgenden Text geklärt.

Was ist Viskosität eigentlich?

  • Viskosität ist im Grunde genommen nichts anderes als die Fließfähigkeit der unterschiedlichen Stoffe. Es gilt: Je höher die Viskosität einer Substanz ist, desto zähflüssiger ist diese. Eine geringe Viskosität hingegen weist auf höhere Fließfähigkeit hin.
  • Feste Stoffe haben keine Viskosität, da sie keinen Flüssigkeitsanteil haben - sie sind einfach nur fest.
  • Substanzen mit einer hohen Viskosität, also mit geringer Fließfähigkeit, haben eine entsprechend hohe Dichte und umgekehrt.

Viskosität von Wasser am Beispiel erläutert

  • Stellen Sie sich nun einmal vor, Sie nehmen zwei Esslöffel zur Hand. Auf den einen Löffel geben Sie Wasser und den anderen Löffel befüllen Sie mit Honig.
  • Jetzt kippen Sie den Wasser-Löffel um, sodass das Wasser herunterfällt. Was haben Sie beobachtet? Richtig, es hat nicht einmal eine Sekunde gedauert, bis die Flüssigkeit komplett vom Löffel gefallen ist.
  • Führen Sie denselben Versuch nun mit dem Honig-Löffel durch. Was sehen Sie nun? Ganz genau - der Honig benötigt viel mehr Zeit, um vom Löffel zu fließen, und zieht sogar noch Fäden.
  • Sie konnten nun anhand der Geschwindigkeit, mit der der jeweilige Stoff den Löffel verlassen hat, gut auseinanderhalten, welche Substanz die flüssigere ist. Wasser ist sehr flüssig und hat keine Viskosität. Der Honig dagegen fließt viel langsamer. Daraus kann man schlussfolgern, dass Honig eine höhere Viskosität besitzt.

Nun können Sie ganz sicher noch weitere Substanzen mit bestimmter Viskosität nennen. Wenn Sie sich bezüglich der Fließfähigkeit nicht mehr sicher sind, können Sie den Versuch - wie im zweiten Abschnitt beschrieben - selber noch einmal durchführen. Sie müssen sich einfach merken, dass die Viskosität eines Stoffes höher ist, je langsamer dieser fließt.

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