Virenschutz für Mac - so schützen Sie Ihren Computer

Updaten schützt Sie zumindest teilweise vor Computerviren auf Ihrem Mac. Updaten schützt Sie zumindest teilweise vor Computerviren auf Ihrem Mac.
Beim Kauf eines Mac bekommt man nicht selten versichert: Jetzt brauchen Sie sich überhaupt keine Sorgen mehr über den Virenschutz zu machen. Beim automatischen Aktualisieren der Software sorgt der Mac für Sie für den optimalen Virenschutz. Dann kommt einem aber anders Lautendes zu Ohren. Je mehr sich die Mac-Computer verbreiten, desto interessanter werden Sie für Hacker und Computerviren - und Mac-Computer scheinen immer beliebter zu werden.
Nora D. Augustin
26.01.2011 Nora D. Augustin

Das A und O des Virenschutzes

  • Öffnen Sie auch auf Ihrem Mac nie ausführende Programme, über die Sie nicht Bescheid wissen.
  • Öffnen Sie nie E-Mail-Anhänge, über deren Absender Sie nicht genau Bescheid wissen und die sie nicht erwartet haben.
  • Aktivieren Sie unter "Systemeinstellungen", "Sicherheit", dann "Firewall" die Firewall für Ihren Mac. Das ist unabdingbar als Virenschutz. Klicken Sie zusätzlich unten auf das Schloss, wenn es offen ist, sodass nur Sie Änderungen vornehmen können.
  • Wählen Sie ein Kennwort und aktivieren Sie die sichersten Einstellungen unter "Allgemein". (Klicken Sie ein Häkchen in das Kästchen vor "Automatische Anmeldung deaktivieren", ebene vor "Kennwortabfrage für die Freigabe jeder geschützten Systemeinstellung" und "Abmelden nach xy Minuten Inaktivität", ebenso vor 'Sicheren virtuellen Speicher verwenden".
  • Sie sollten unbedingt immer mit aktueller Software surfen. Das ist ein ganz entscheidender Virenschutz. Deswegen sollten Sie auch eine Internet-Flat-Rate haben. Dann geschieht diese Aktualisierung automatisch, wenn Sie Ihren Mac so eingestellt haben. Waren Sie längere Zeit mit Ihrem Mac nicht im Netz, prüfen Sie vor dem Surfen, ob die aktuellste Software auf Ihrem Mac installiert. Klicken Sie dazu ganz oben links auf Ihrem Bildschirm auf das Apfel-Symbol, anschließend auf Softwareaktualisierung.
  • Mit einem Mac, der Ihnen über den Internetbrowser "Safari" ermöglicht, im Internet zu surfen, werden Sie gewarnt, wenn Sie eine verdächtige Website besuchen. Safari sorgt sogar dafür, dass die verdächtige Seite nicht gelesen werden kann. Damit Sie diesen Schutz genießen, müssen Sie das "Bei betrügerischen Inhalten warnen", was Sie im Bereich "Sicherheit" unter den Safari-Einstellungen finden, aktivieren.
  • Prüfen Sie, ob die besuchte Website sicher ist. Unbedingt sollten Sie das tun, wenn Sie Bankgeschäfte vornehmen, am besten, wann immer Sie persönliche Daten preisgeben. Dann ist Virenschutz immer besonders angesagt. Sehen Sie ein Schlosssymbol (im Safari-Fenster oder im Adressfeld), dann besitzt die besuchte Website ein Zertifikat. Ein Zertifikat bedeutet für Safari Legalität. Sie können sich das Zertifikat genauer anschauen und bekommen dann weitere Informationen (etwa, wie oft Sie diese Seite schon besucht haben, wie der "Fingerabdruck" lautet). Allerdings können leider auch solche digitalen Schlüssel gefälscht werden. Testern hatten einmal ein leichtes Spiel, ein Zertifikat von Firmen, die solche Zertifikate vergeben, ausgestellt zu bekommen. Safari prüft, ob das Zertifikat auf einer Website mit Zertifikaten, die als legal bekannt sind, übereinstimmt.
  • Wenn Sie Plug-ins, Java und JavaScript deaktivieren (im Bereich Sicherheit unter den Safari-Einstellungen), ist der Virenschutz zwar besser, aber manche Seiten können Sie nicht richtig lesen, d. h. sie funktionieren nur zum Teil.
  • Auf Ihrem Mac finden Sie unter "Systemeinstellungen" den Bereich "Benutzer". Wenn sie hier einen "Gast-Account" nicht zulassen, also deaktivieren, können Sie Ihren Virenschutz ebenfalls verbessern.

Seinen Mac und seinen Feind sollte man kennen

  • Ein Computervirus ist ein Computerprogramm, das sich in fremde Computerprogramme "injiziert" und sich dort verbreitet. Eine Veränderung an Ihrer Software, am Betriebssystem und an Ihrem Netzwerk kann die böse Folge sein, wenn Ihr Virenschutz nicht funktioniert. Ihr Computer gerät damit außer Kontrolle. Computerviren gehören zur sog. Malware.
  • Die Bezeichnung Computervirus wird in der Umgangssprache auch für Trojaner oder Trojanische Pferde und Computerwürmer verwendet, da sich die Unterschiede innerhalb dieser Malware für die meisten Nutzer nicht so leicht erschließen. Anders als Würmer brauchen Computerviren einen Wirt. Heute finden Würmer eine größere Verbreitung als Viren.
  • Im Gegensatz zu Viren verharren Würmer nicht tatlos, bis ein Anwender sie verbreitet, sondern versuchen aktiv, sich in Ihren Computer einzuschleusen. Dazu nutzen sie Sicherheitslücken von Netzwerkdiensten aus (die kein Passwort benutzen), ebenso Programmierfehler in Netzwerkdiensten und Anwenderprogrammen (die Netzwerkdienste nützen, wie etwa E-Mail-Dienste). Seien Sie also besonders auf der Hut in diesen Bereichen.
  • Halten Sie sich immer auf dem Laufenden über die aktuellen Entwicklungen in Sachen Virenschutz. Der Computervirus ändert wie der "echte" Virus ständig seine Gestalt und verlangt ständigen neuen Schutzvorkehrungen.
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