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Vinyl kleben

Vinyl eignet sich hervorragend als Bodenbelag in Ihrer Küche. Damit der neue Boden auch nicht verrutscht und sich hässliche Wellen bilden können, sollten Sie den Belag kleben. So können Sie den Boden ohne Weiteres beanspruchen, ohne dass er Schaden nimmt.

Vinyl kleben Sie auf den Boden, dann verrutscht nichts mehr.
Vinyl kleben Sie auf den Boden, dann verrutscht nichts mehr.

Was Sie benötigen:

  • Vinylklebstoff
  • Zahnspachtel
  • Teppichmesser

So kleben Sie Vinyl

  1. Vinylboden können Sie in jedem Baumarkt kaufen. Es gibt viele unterschiedliche Muster und Farben, aus denen Sie auswählen können. Vorab messen Sie jedoch den Raum aus, für den Sie den neuen Bodenbelag benötigen. Kaufen Sie den Bodenbelag lieber ein wenig größer, als Sie benötigen. So können Sie die überstehenden Flächen leicht mit einem Teppichmesser abschneiden. Das ist leichter, als eine fehlende Fläche auszugleichen.
  2. Bevor Sie den Boden anbringen, müssen Sie den Boden darunter vorbereiten. Die Fläche muss sauber und glatt sein. Ist die Bodenfläche einfach nicht glatt genug, müssen Sie diese vorab abschleifen.   
  3. Breiten Sie den neuen Bodenbelag großzügig auf dem Boden aus. Nun lassen Sie ihn einfach 24 Stunden liegen. So kann sich das Material ausdehnen. Das ist auch wichtig für die Stabilität. Das Material kann auf diese Art erst Zimmertemperatur annehmen. Ist der Belag einfach zu kalt, kann er brüchig werden.
  4. Am nächsten Tag können Sie den Bodenbelag umklappen, allerdings nur teilweise. Nun geben Sie Vinylkleber unter die Endstücke. Sie verteilen den Kleber natürlich nicht auf dem gesamten Bodenbelag, sondern wirklich nur an den Endkanten, das genügt vollkommen. Verteilen Sie dann den Kleber mit dem Zahnspachtel.
  5. Nun muss der Klebstoff eine Viertelstunde lang antrocknen. Danach ist die Konsistenz perfekt, damit Sie den Belag auf den Boden kleben können.
  6. Klappen Sie hierzu einfach den Belag um und streichen ihn mit beiden Händen fest. Üben Sie möglichst gleichmäßig Druck aus, damit sich keine Blasen bilden können.
  7. Dann wiederholen Sie dasselbe mit den anderen Kanten des Bodens. Danach können Sie noch einmal mit einem Besen von innen nach außen drüber streichen, damit der Boden wirklich glatt ist.  
  8. Schließt der Belag nicht bündig mit der Wand ab, müssen Sie nachbessern. Sie können dann den überstehenden Belag einfach mit einem Teppichmesser abschneiden.

Was für Vinyl als Bodenbelag spricht

  • Vinyl ist in Räumen sehr vorteilhaft, die oft geputzt und stark beansprucht werden. So eignet sich dieser Bodenbelag ganz hervorragend für die Küche oder auch für das Badezimmer. Sie können ihn einfach feucht putzen und großen Schmutz leicht entfernen. Parkett oder Laminat darf nicht zu feucht geputzt werden, da das Holz empfindlich ist und das Wasser annimmt. Dieses Problem haben Sie mit PVC oder Vinyl nicht.
  • Der Bodenbelag ist günstiger als Fliesen, Laminat oder Parkett. So sparen Sie bares Geld.
  • Sie müssen den Bodenbelag nicht aufwendig pflegen. Laminat oder Parkett muss geölt werden und nach einigen Jahren auch abgeschliffen und erneut geölt werden. Dies liegt daran, dass diese Materialien schnell Kratzer bekommen können, wenn Sie Möbel darauf verschieben oder mit hohen Schuhen drüber gehen. Die Pflege ist bei PVC-Böden gar nicht erforderlich. 
  • Den Bodenbelag können Sie kinderleicht kleben. So hat er ausreichend Halt und nichts verrutscht mehr.
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