Vietnam ist nicht unbedingt ein typisches Reiseziel für Urlauber aus dem Westen, aber dennoch sehr interessant. In den letzten Jahrzehnten hat sich dort der Tourismus entwickelt, sodass es in diesem Land inzwischen viele Unterkünfte und Angebote nicht nur für Rucksacktouristen gibt.
- 21.12.2011 Ursula Vöcking
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Klima und Reisezeiten
- Vietnam ist ein sehr langgestrecktes Land und hat daher unterschiedliche Klimazonen. Im Norden ist das Klima subtropisch, dort ist es im Juni und Juli sehr heiß, während es in den Wintermonaten mit etwa 15° C immer noch recht mild ist. Wenn Sie es nicht ganz so heiß mögen, fahren Sie in diese Region am besten im Frühling oder im Herbst.
- Im südlichen Teil des Landes herrscht ein tropisches Klima mit ganzjährig hohen Temperaturen. Selbst in den Wintermonaten von November bis Januar ist es dort bis zu 30° C warm, in der restlichen Zeit des Jahres liegen die Temperaturen noch darüber. Vermeiden Sie bei einer Reise in den Süden Vietnams die Monate von Juni bis Oktober, weil dann dort Regenzeit ist, die Luft äußerst stickig wird und es auch oft zu Überschwemmungen kommt.
- Zwischen dem nördlichen und dem südlichen Teil Vietnams liegt ein Gebirgszug, über den der Hai Van oder Wolkenpass führt. Dieses Gebirge sorgt für das unterschiedliche Klima in den beiden Landesteilen.
- Wenn Sie alle Teile des Landes bereisen möchten, sind die Monate Dezember und Januar am besten geeignet.
Sehenswertes in Vietnam
- Die Hauptstadt Hanoi liegt im nördlichen Teil Vietnams. Dort sollten Sie einen Spaziergang durch die Altstadt machen und das Völkerkundemuseum besuchen, in dessen Garten Sie sich ansehen können, wie die Vietnamesen ihre Häuser bauen. Mitten in der Stadt liegt der Hoan-Kiem-See. Vom nördlichen Ufer des Sees kommen Sie über eine Holzbrücke auf die Insel Den Ngoc Son, auf der Sie den Jadeberg Tempel besichtigen können.
- Rund 100 Kilometer von Hanoi entfernt liegt die Stadt Hai Phong, von wo aus Sie die Halong Bucht besuchen können. Von der Stadt aus starten Ausflugsboote durch diese Wasserlandschaft, in der eine Vielzahl von Felsen steil aus dem Wasser aufragen. Diese Bucht wurde von der UNESCO zum Weltnaturerbe erklärt.
- Etwa in der Mitte des Landes liegt die Stadt Hue, die früher einmal die Hauptstadt Vietnams war. Dort sollten Sie unbedingt die Grabanlage des Kaisers Minh Mang besichtigen, die in einem sehr schön angelegten Garten liegt.
- Hoi-Chi-Minh-Stadt ist die größte Stadt Vietnams und Ihnen wahrscheinlich eher unter ihrem alten Namen Saigon bekannt. Sie liegt ganz im Süden des Landes, von wo Sie gut eine Reise in das Mekong-Delta unternehmen können. Dort mündet der Mekong und bildet dabei eine Vielzahl von Flussarmen, sodass das Leben in diesem Gebiet direkt am und auf dem Wasser stattfindet. In dieser Gegend lebt man in Häusern auf Stelzen und kauft auf schwimmenden Märkten ein.