- 27.01.2012 Linda Benninghoff
- Umgebungsspray
- Vernebler
- Flohkamm
- Spot-on-Präparate
- ätherische Öle
Viele Insekten effektiv aus der Wohnung vertreiben
Hat man viele kleine Stiche bei sich auf der Haut bemerkt, Hund und Katze auf Flöhe untersucht und Flöhe oder Flohkot gesichtet, ist es Zeit, die kleinen Blut saugenden Tiere zu vertreiben.
- Wenn Sie Flöhe vom Tier und aus der Wohnung mit Erfolg loswerden wollen, müssen Sie beachten, dass die meisten Flöhe nicht auf dem Haustier, sondern in der Umgebung des Tieres leben.
- Behandeln Sie Ihr Haustier, müssen Sie daher immer auch die Liegeflächen von Hund und Katze behandeln. Gegebenenfalls auf Bett, Sofa oder Teppich, je nachdem, wo Ihr Haustier schläft und liegt, kann eine Flohbekämpfung eine umfangreiche Maßnahme sein.
- Für die unmittelbare Umgebung, das heißt Ihre Wohnung, bieten sich je nach Ausmaß des Flohbefalls Umgebungssprays an. Damit werden alle Plätze sorgfältig eingesprüht, auf denen sich Ihr Haustier niederlässt.
- Bei einem sehr starken Flohvorkommen in der Wohnung können Sie Vernebler einsetzen, die meistens auf bis zu 60 Quadratmeter Flöhe und Floheier abtöten. Gerade wenn viele kleine Stiche auf Ihrer Haut zu sehen sind, spricht dies dafür, dass Flöhe sich ein Ausweichquartier gesucht haben, weil der Hund zu stark mit weiteren Flöhen besiedelt ist. Wenn Sie einen Vernebler benutzen, positionieren Sie diesen an einer zentralen Stelle im Raum und aktivieren ihn. Für die nächsten zwei Stunden darf sich nun kein Lebewesen in der Wohnung aufhalten. Nachdem Sie eine halbe Stunde gelüftet haben, darf die Wohnung wieder betreten werden.
- Außerdem hilft es, jeden Tag sorgfältig Teppich, Sofa und Kissen abzusaugen. Den Staubsaugerbeutel sollten Sie aber vorher mit Flohpuder präpariert haben. Anschließend legen Sie den Staubsaugerbeutel für einige Tage in die Tiefkühltruhe, um sicherzugehen, dass alle Tiere gestorben sind.
Kleine Stiche auf Tier und Mensch vermeiden
Viele kleine Stiche auf der Haut lassen sich vermeiden, wenn das Haustier erst gar keine Flöhe bekommt. In der Theorie hört sich dies relativ einfach an, ist aber unter Umständen nur schwer zu erreichen.
- Im akuten Fall oder auch vorbeugend helfen oft sogenannte Spot-On-Präparate, die dem Tier in den Nacken geträufelt werden, von wo aus sie sich über die gesamte Haut ausbreiten. Gegen diese Mittel bestehen aber mittlerweile oft Resistenzen, sodass sie nicht mehr wirken.
- Versuchen können Sie außerdem ein Flohhalsband, welches bis zu sechs Monaten wirksam ist.
- Auf dem Markt sind mittlerweile außerdem Flohmittel, die vorbeugend auf dem Fell eingerieben werden, die hauptsächlich aus ätherischen Ölen bestehen.
- Wenn Sie viel Geduld haben und sich gerne mit Fellpflege beschäftigen, lohnt es sich, Ihr Tier jeden Tag mit einem Flohkamm sorgfältig zu kämmen. Der Abstand der Zinken ist zu schmal, als das ein Floh hier entkommen könnte.
- Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob Flöhe vorhanden sind, können Sie Haare, die Sie beim Kämmen entfernt haben, über einem weißen Tuch etwas ausschütteln. Kleine dunkle Bröckchen, die auf dem Tuch landen, feuchten Sie mit Wasser an und verreiben sie. Wenn sich die Flecken rot-bräunlich verfärben, handelt es sich um Reste von Blutmahlzeiten nach Stichen.
- Alternativ stellen Sie Ihr Haustier auf ein weißes Laken und rubbeln ihm ordentlich durchs Fell. Eventuell herunterfallende Krümel feuchten Sie ebenfalls an und beobachten die Verfärbung.