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Video schneiden - Tipps für Anfänger

Video schneiden - Tipps für Anfänger1:48
Video von Peter Oliver Greza1:48

Ein Video zu schneiden, ist gar nicht so schwer, wie viele denken. Mit ein paar Tipps kann jeder selbst daheim einen kleinen Film zusammenschneiden.

Viele Leute denken, dass es sehr schwierig ist, ein Video selbst zu schneiden und schauen sich dann nur Rohfassungen von ihren Aufnahmen an. Doch ein geschnittener Film ist immer unterhaltsamer. Und das Schneiden ist auch gar nicht so schwierig.

Was schon bei den Aufnahmen beachtet werden muss

  • Sie sollten sich im Voraus überlegen, wie der Film in etwa aussehen soll. Wenn Sie bestimmte Schnitte einbauen wollen, müssen Sie auch entsprechende Aufnahmen dafür machen.
  • Lassen Sie die Kamera immer fünf Sekunden, bevor die Szene losgeht, laufen und schalten die Aufnahme erst zehn Sekunden nach dem Ende der Szene aus. Dadurch haben Sie später beim Schneiden mehr Spielraum und können auch langsame Übergänge einbauen.
  • Drehen Sie Schnittbilder. Schnittbilder sind Nahaufnahmen, die als Übergangsbild von einer Einstellung in die nächste Einstellung führen. Durch Schnittbilder wirkt das Video dann nicht so sprunghaft. Für Schnittbilder nehmen Sie je nach Art Ihres Films Nahaufnahmen von Blumen, Händen, Füßen oder anderen Gegenständen auf.
  • Wenn Sie mit unterschiedlichen Lichtverhältnissen filmen, müssen Sie, jedes Mal, wenn Sie den Drehort wechseln, einen Weißabgleich durchführen. Das ist bei den meisten Kameras im Menü als "Automatischer Weißabgleich" zu finden. Richten Sie die Kamera auf ein richtiges Weiß und führen dann den Abgleich durch. Dadurch verhindern Sie, dass sich bei Ihrem Film nach dem Schneiden die Farben von Szene zu Szene unterscheiden.

So schneiden Sie ein Video

  • Sie benötigen ein Schnittprogramm für den Computer. Es gibt kostenlose Versionen im Internet. Diese sind meistens zwar nicht sehr umfangreich, sollten aber für den ersten Anfang genügen. Wer ein richtig gutes Schnittprogramm will, muss dafür Geld ausgeben. Beliebt sind Programme von Pinnacle oder Adobe.
  • Je nach Typ Ihres Filmes schneiden Sie viele, kurze Bilder zusammen oder wenige lange. Erstere Variante lässt den Film dynamisch wirken und die zweitere Variante wirkt eher sachlich und ruhig. Eine Länge von drei Sekunden pro Bild ist ein Mittelweg.
  • Spielen Sie nicht zu viel mit ausgefallenen Effekten und Übergängen herum. Reine Schnitte reichen zwischen den meisten Einstellungen und wirken auch am professionellsten.
  • Passen Sie den Ton richtig an. Es sollte zu keinem Zeitpunkt zu Übersteuerungen kommen. Die Tonspuren lassen Sie ineinander verlaufen, sodass es keine abrupten Tonänderungen von einer zur nächsten Szene gibt.
  • Beginnen und beenden Sie jede Szene mit einer Totaleinstellung. So kann sich der Zuschauer orientieren und die Szenen schnell unterscheiden.

Es bedarf etwas Übung und Gewohnheit, um sich mit Schnittprogrammen zurechtzufinden. Dann kann jedoch das Rohmaterial zu einem schönen Video geschnitten werden.

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