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Vertikale Plattensäge - Wissenswertes beim Kauf für die kleine Werkstatt

Alle Werkstätten, die große Platten in einzelne Teile zersägen, haben mit Maschinen, die in der Horizontalen arbeiten, ein Platzproblem. Seit Erfindung der vertikalen Plattensäge durch die Firma Striebig ist es möglich, dass die Arbeiten vor der Maschine stehend ausgeführt werden können. Dabei wird die zu sägende Platte in der Senkrechten gehalten. Das Platzproblem ist gelöst und die Arbeiten sind weiterhin präzise.

Platten sägen wie die Profis
Platten sägen wie die Profis

Das Prinzip der vertikalen Plattensäge

  • Seit der Markteinführung der vertikalen Plattensäge durch die Firma Striebig hat sich an der Arbeitsweise der Maschinen nichts Gravierendes geändert. 
  • Ein vertikal stehendes Gestell hält die Platten fest, die in die gewünschte Position geschoben und gehoben werden können. Mit einer fahrbaren Säge, die an einer Strebe arretiert ist, fährt der Handwerker über die Platte. 
  • Sowohl nach oben als auch nach unten kann gesägt werden. Zusätzlich können Winkel geschnitten werden. Handelsübliche Maschinen verfügen über eine Hebefunktion, die es ermöglicht, Platten in eine angenehme Höhe zu bringen, um die Arbeiten zu erleichtern. 
  • An dieser Plattensäge kann ein Facharbeiter alleine arbeiten. Die Umstellung der Säge vom Längs- zum Querschnitt ist mit wenigen Handgriffen erledigt. Auch das Auswechseln des Sägeblattes ist unkompliziert und schnell abgewickelt.   

Die vertikale Plattensäge in der kleinen Werkstatt

  • Da die Säge senkrecht steht, nimmt sie sehr wenig Platz ein. Sie kann an einer Wand stehen oder mobil verschoben werden. Wichtig ist, dass die Platten, die bearbeitet werden, keine umständlichen Wege zurücklegen müssen. 
  • Da die Platten dabei senkrecht getragen werden, ist der Transport zudem erleichtert. Wenn aus arbeitstechnischen Gründen einmal in der Horizontalen gesägt werden muss, so kann die Plattensäge sehr einfach in diese Position gebracht werden. 
  • Dabei kann die Platte schon auf der Maschine arretiert sein. In jedem Fall muss die Platte beim Sägevorgang nicht mit der Hand gehalten und geführt werden. 
  • Beide Vorteile zusammen ergeben, dass selbst in einer kleinen Werkstatt Platz zu finden ist. Im Gegensatz zu nur horizontal arbeitenden Maschinen werden mehrere Quadratmeter Raum eingespart. Der Mietpreis für diesen zusätzlichen Raum kann sinnvoll in die Investition einer vertikalen Säge einkalkuliert werden. 

Der Gebrauchtmarkt für diese Sägen

  • Ob die Anschaffung einer neuen oder gebrauchten vertikalen Plattensäge für Sie zu bevorzugen ist, hängt oft von der Häufigkeit des Einsatzes ab. Je öfter die Säge benötigt wird, desto eher wird eine neue Maschine wichtig. 
  • Gebrauchte Geräte verschlingen schneller Reparaturkosten, die die Bilanz belasten. Die Preise für einfache neue Plattensägen beginnen wenig unter 4.000 Euro plus Mehrwertsteuer und ohne das Zubehör. Je mehr Tiefe beim Sägen benötigt wird, desto höher liegen die Preise. 
  • Beim Zubehör kann oft noch einmal ein Mindestwert von 1.500 Euro veranschlagt werden. Bei dem Angebot der einfachen Maschine sind aber nur leichte Arbeiten und wenig dünne Platten zu schneiden. 
  • Bei größerer Schnittlänge sind Preise von 10.000 Euro aufwärts für neue Geräte zu rechnen. Im Gebrauchtmarkt liegen gute Gebrauchte oft 50 Prozent darunter. 
  • Interessant ist es, wenn Sie sich bei Versteigerungen von Werkstätten umsehen. Dort können Sie die Geräte vorab ansehen und so manches Schnäppchen ergattern. 
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