Der Nacken ist sehr anfällig für Verspannungen, bei Kälte oder durch Stress verkrampft sich die empfindliche Muskulatur und es entstehen schmerzhafte Verspannungen.
- 26.01.2011 Jasmin Müller
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Das schaffen Sie mit Links
Lösen Sie die Muskulatur im Nacken
- Wenn die Muskulatur im Nacken schmerzhaft verspannt ist, dann hilft als erste Maßnahme Wärme, um die Nackenmuskeln zu lockern. Legen Sie eine Wärmflasche oder ein Körnerkissen auf die betroffene Partie. Auch ein Wärmepflaster kann helfen oder ein entspannendes Bad.
- Dehnungen helfen, wenn die Nackenmuskulatur verspannt: Legen Sie den Kopf zur Seite, mit dem entgegengesetzten Arm dehnen Sie jetzt die Nackenmuskulatur, indem Sie ihn in Richtung Boden ausstrecken. In dieser Dehnungsposition bleiben Sie in etwa 20-39 Sekunden. Dann ist die andere Seite dran.
- Bei sehr starken Verspannungen helfen muskelentspannende Medikamente oder Schmerzmittel, diese sollten Sie aber immer nur in Absprache mit einem Arzt einnehmen. Alternativen aus der Naturheilkunde helfen auch, wirken jedoch deutlich schonender. Ob homöopathische Mittel oder Schüssler Salze, hier gibt es eine Vielzahl an Wirkstoffen. Um den für Sie geeigneten herauszufinden, lassen Sie sich am besten von einem Heilpraktiker beraten.
- Tapes helfen, die verspannte Muskulatur im Nacken zu lösen, Physiotherapeuten und Ärzte arbeiten viel mit Kinesio- oder Mediatapes. Diese bunten Tapestreifen lösen Verspannungen und lindern Schmerzen.
- Wenn Sie oft unter Verspannungen leiden, dann ist ein Besuch beim Orthopäden oder Physiotherapeuten sehr zu empfehlen, um den Auslöser herauszufinden.
So können Sie Verspannungen vorbeugen
- Bewegung ist das Wichtigste, um Verspannungen vorzubeugen. Sport als Ausgleich zum Alltag lohnt sich.
- Wenn Sie beruflich viel sitzen und einen Bildschirmarbeitsplatz haben, ist es wichtig, dass dieser optimal eingerichtet ist. Viele Pausen machen und dabei die Nackenpartie dehnen und bewegen ist hilfreich, um Verspannungen vorzubeugen.
- Bauen Sie Stress ab und lernen Sie, zu entspannen. Stress ist einer der Hauptauslöser für Verspannungen und Kopfschmerzen. Es gibt viele Methoden, wie beispielsweise Yoga, Pilates, autogenes Training, mit deren Hilfe Sie lernen, besser mit Stress umzugehen. Die Krankenkassen bezuschussen solche Kurse in der Regel im Rahmen des Präventionsangebotes.