Verrückte Schriftarten - Quellen und Verwendung

Die Schrift muss zum Thema passen. Die Schrift muss zum Thema passen.
Verschiedene Themen fordern jeweils passende Schriftarten. Für verrückte Themen benötigen Sie entsprechend ausgefallene Schriften. Eine Arial oder Times für Heavy Metal ist einfach unpassend. Mittlerweile gibt es Fonts wie Sand am Meer. Sie haben die Qual der Wahl.
Heike Funke
07.12.2011 Heike Funke
Was Sie benötigen
Dafür brauchen Sie beide Hände

So kommen Sie zu neuen Schriftarten

  • Vorab: Ob Grunge-, Schreibschriften oder gebrochene Schriften, es gibt zahlreiche Anbieter von Fonts. Der Markt ist völlig unübersichtlich geworden, jedoch bietet er dadurch für jeden erdenklichen Zweck eine passende Schrift.
  • Auf dem Schriftmarkt werden einige Bücher angeboten, die eine CD-ROM mit massenhaft mehr oder weniger qualitativ guten Schriften beinhalten.
  • Als Online-Quellen für (meist kostenlose) Schriftarten seien genannt: "azfonts.de", "fontsquirrel.com" und "myfont.de" (mit der Möglichkeit, das Bild einer Schrift hochzuladen und die entsprechende Schrift zu suchen).
  • Mittels spezieller Software können Sie den von Ihnen gewünschten Zeichensatz selbst mit verrücktem Aussehen gestalten.
  • Oder geben Sie Ihren Text in Photoshop (oder einem anderen Grafikbearbeitungsprogramm) in Normalschrift ein und verhelfen Sie den Buchstaben mittels Filtern, Verzerrungen, Verbiegungen, Pinseln etc. zu einer verrückten Optik.

Besonderheiten bei der Verwendung verrückter Fonts

  • Verzichten Sie bei extremen Schriftarten auf Worte in Großbuchstaben (Versalien), da sie schwer bis gar nicht leserlich sind. Dasselbe gilt übrigens auch für Schreibschriften.
  • Nicht alle Fonts enthalten Umlaute oder Sonderzeichen. Überlegen Sie vorher, ob Sie diese Zeichen für Ihren Text benötigen.
  • Je verrückter die Schrift, desto mehr müssen Sie auf den Kontrast zum Hintergrund achten.
  • Mischen Sie möglichst nicht zwei extreme Schriften. Bei aller Verrücktheit sollen die Worte ja noch leserlich bleiben.
  • Verwenden Sie schwer leserliche Fonts nicht für längere Texte (Mengentexte), sondern ausschließlich für Titel und Überschriften.
  • Gebrochene Schriften wie die Fraktur haben in Deutschland einen negativen Touch (Drittes Reich); ihre Verwendung sollte also wohlüberlegt sein
  • Die in Deutschland bis 1952 übliche Schulschrift "Kurrent" kann heutzutage fast niemand mehr lesen.
  • Wenn Sie besondere Schriften auf Websites verwenden wollen, müssen Sie den Text als Grafik abspeichern, da Internetseiten immer mit den Schriften dargestellt werden, die beim Betrachter lokal installiert sind. Sie können nicht davon ausgehen, dass der Besucher der Seite die Sonderschrift auf dem Rechner hat.

Für alle Schriftarten gilt: Falls Sie sie gewerblich nutzen, achten Sie immer darauf, welchem Umfang die Lizenz hat. Nicht jeder Free-Font darf automatisch gewerblich genutzt werden.

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