Menschen entwickeln sehr unterschiedliche Verlustängste. Sie können auch sehr lästig und Angst einflößend sein. So gelingt es Ihnen, Verlustängste zu überwinden.
- 30.12.2010 Dr. Kathrin Kiss-Elder
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So können Sie Verlustängste überwinden
- Stärken Sie sich selbst, wenn Sie Verlustängste überwinden möchten. Stärken Sie Ihre Interessen, etwa indem Sie ein Hobby pflegen. Stärken Sie Ihren Freundeskreis – treffen Sie sich regelmäßig mit anderen. Stärken Sie Ihre Gesundheit, achten Sie auf sich. Das mag vordergründig nichts mit der Frage zu tun haben, wie Sie Ihre Verlustängste überwinden. Aber wenn Sie stark sind, wenn Sie sich stark fühlen, werden Sie weniger Angst haben.
- Nähren Sie sich selbst. Versuchen Sie, sich alles zu geben, was Sie gerade brauchen. Keine Angst, das können Sie. Genug Nahrung. Genug Wasser. Genug Ruhe. Genug Zuwendung von Ihnen selbst. Lächeln Sie sich endlich wieder im Spiegel an. Wer satt ist, hat keine Angst. Versuchen Sie es. Wenden Sie sich sich selbst zu.
- Übrigens wird Sie das grundsätzlich zu einem etwas stabileren Menschen machen, und das ist ein netter Nebeneffekt. Verlustängste entfernen uns oft von uns selbst, versuchen Sie, weiterhin bei sich zu bleiben.
- Dann versuchen Sie in einer entspannten, ungestörten Stunde, Ihre Verlustängste, die Sie überwinden möchten, zu listen. Wovor haben Sie Angst? Was fürchten Sie zu verlieren? Aktualisieren Sie die Liste, wenn Ihnen noch etwas einfällt. Dann schreiben Sie je dahinter, wie wahrscheinlich es überhaupt ist, dass das gefürchtete Ereignis auftritt. Vielleicht hilft Ihnen ein Freund oder auch eine Recherche im Internet dabei. Das hilft oft zusätzlich, Verlustängste zu überwinden.