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Verhütungsimplantat - Vorteile und Nachteile

Es gibt viele gute und vor allem sichere Verhütungsmethoden, so auch das Verhütungsimplantat. Sie sollten die Wahl der Verhütung jedoch immer auf Ihre persönlichen Bedürfnisse abstimmen und sich gut beraten lassen.

Auch ein Verhütungsimplantat bietet guten Schutz.
Auch ein Verhütungsimplantat bietet guten Schutz.

Was Sie benötigen:

  • Frauenarzt/Frauenärztin
  • Geld

Das Verhütungsimplantat zählt zu den neueren Verhütungsmethoden und muss immer mit einer gründlichen Untersuchung und Beratung einhergehen. So wie jedes Verhütungsmittel hat auch das Implantat Vor- und Nachteile, die Sie unbedingt abwägen sollten.

Anwendung des Verhütungsimplantats

Das Hormonimplantat ist ein kleines Stäbchen, welches unter die Haut am Oberarm (Innenseite) eingesetzt wird. Durch das Stäbchen wird das Hormon Gestagen in Etappen abgegeben, um so eine unerwünschte Schwangerschaft zu verhindern.

  • Das Verhütungsimplantat muss unbedingt von einem Spezialisten eingesetzt werden, da die richtige Lage des Stäbchens für die Wirkung sehr wichtig ist.
  • Diese Verhütungsmethode muss privat bezahlt werden und wird nicht von der Krankenkasse übernommen. Dies können schon mal 300 bis 400 Euro sein.
  • Vorteil ist allerdings, dass ein Stäbchen 3 Jahre Schutz bietet und nicht ausgetauscht werden muss. So müssen Sie sich eine lange Zeit keine Gedanken zur Verhütung machen.
  • Bedenken Sie jedoch immer, dass ein Hormonimplantat nicht vor Geschlechtskrankheiten und HIV schützt!

Nebenwirkungen eines Hormonstäbchens

  • So wie jedes Medikament kann auch ein Implantat Nebenwirkungen hervorrufen. Kopfschmerzen, Gewichtszunahme sowie unregelmäßige Blutungen treten häufig auf. Manchmal bleibt auch die Blutung ganz aus.
  • Da ein Verhütungsimplantat Hormone enthält, kann dies den Hormonhaushalt durcheinanderbringen. Muss ein Implantat entfernt werden, muss dies ein Spezialist durchführen, was wieder Kosten verursacht.
  • Ein verminderter Schutz vor einer ungewollten Schwangerschaft kann auch durch die Einnahme von verschiedenen Medikamenten entstehen (Antibiotika, Johanniskraut etc.). Informieren Sie sich daher immer, wenn Sie ein neues Medikament nehmen müssen.
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