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Verdienst einer Krankenschwester und Wissenswertes zum Beruf

Der Verdienst einer Krankenschwester richtet sich nach ihren Aufgaben und nach ihren Dienstjahren. Im Vergleich mit anderen Berufen, die keine akademische Ausbildung benötigen, ist er gut, gemessen an der Verantwortung eher gering.

Krankenschwestern arbeiten in Schichtsystemen.
Krankenschwestern arbeiten in Schichtsystemen.

Der Beruf einer Krankenschwester erfordert eine mindestens dreijährige Ausbildung sowie zahlreiche Weiterbildungen während des Berufslebens. Sie können auf Krankenhausstationen arbeiten, aber auch in der Pflege und in der Ambulanz.  Ihr Verdienst richtet sich nach der Art Ihrer Tätigkeit und nach Ihren Berufsjahren.

Als Krankenschwester ist der Verdienst tariflich geregelt

  • Als Krankenschwester arbeiten Sie im öffentlichen Dienst und bekommen ein tarifliches Gehalt. Ausnahmen bilden Tätigkeiten in Privatkliniken und in privaten Arztpraxen. Dort kann Ihnen auch ein Gehalt angeboten werden, welches vom Tarif abweicht.
  • Sie können nur dann in vollem Umfang als Krankenschwester eingesetzt werden, wenn Sie eine dreijährige Ausbildung zur Krankenschwester oder zur Gesundheitspflegerin absolviert haben. Diese wird an einer Fachschule angeboten. Sie brauchen dafür die Mittlere Reife oder das Abitur.
  • Weiterbilden können Sie sich im Laufe Ihres Berufslebens zur Fachkrankenschwester für einen bestimmten medizinischen Bereich oder zur OP-Schwester. Als Stationsschwester können Sie eingesetzt werden, wenn Sie ausreichend Erfahrung besitzen. Auch hier ist eine Weiterbildung auf dem jeweiligen Fachgebiet oftmals eine wichtige Voraussetzung.
  • Arbeiten Sie in der Pflege, kann das Gehalt um die Hälfte geringer sein. Mitunter bekommt eine Altenpflegerin 1000 € netto im Monat, eine Krankenschwester kann in Vollzeit und Dreischichtbetrieb mit Zulagen nach einigen Dienstjahren 2000 € netto oder mehr verdienen.

Ihr Gehalt ist abhängig von Ihren Arbeitsaufgaben

  • Ihr Verdienst ist abhängig davon, ob Sie in einem staatlichen, kirchlichen oder privaten Krankenhaus arbeiten. Nur in staatlichen Krankenhäusern erhalten Sie den Tariflohn des öffentlichen Dienstes.
  • Ihr Gehalt wird mit den Dienstjahren erhöht. Es setzt sich zusammen aus dem Grundgehalt sowie Schicht- und Erschwerniszuschlägen. Diese bekommen Sie, wenn Sie beispielsweise auf Intensivstationen oder auf einer Rehabilitationsstation mit einem großen Betreuungsaufwand arbeiten.
  • Übernehmen Sie zusätzliche Aufgaben wie die Leitung einer Station oder die stellvertretende Leitung, wirkt sich dies ebenfalls positiv auf Ihr Gehalt aus.

In einer Arztpraxis verdienen Sie weniger als im Krankenhaus, müssen jedoch die gleiche Stundenzahl arbeiten. Dafür haben Sie allerdings.keinen Schichtdienst und einen geregelten Tagesablauf

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