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Verbrühungen behandeln - so leisten Sie erste Hilfe

Wie können Sie eine Verbrühung behandeln? Was können Sie tun, um bei einer Verbrühung erste Hilfe zu leisten und was sollten Sie bei der Behandlung von Verbrühungen beachten? Hier finden Sie dazu einige Anregungen.

Erste Hilfe bei Verbrühungen.
Erste Hilfe bei Verbrühungen.

Was Sie benötigen:

  • kaltes Leitungswasser
  • Kühlelement
  • Brandsalbe, z. B. Flammazine
  • Schmerzmedikamente

Verbrühungen richtig behandeln

Durch eine kleine Unaufmerksamkeit kann es schnell passieren, dass Sie sich verbrühen. Sie haben sich eine heiße Flüssigkeit über einen Körperteil geschüttet oder sich an heißem Dampf verbrüht. Vielleicht haben Sie sich auch eine Verbrühung mit heißem Fett zugezogen.

  • Wenn Sie eine Verbrühung bei einem Kind behandeln möchten, sollten Sie immer einen Arzt aufsuchen. Je nachdem, wie klein das Kind ist, kann es zu einem sehr gefährlichen Zustand bei einem Kind mit Verbrühungen kommen.
  • Eine Verbrühung kann verschiedene Ausmaße haben. Von einer leichten Rötung bis hin zu großflächigen, ausgeprägten Verbrühungen mit Blasenbildung ist alles möglich.
  • Die wichtigste Maßnahme beim Behandeln von Verbrühungen ist kühlen. Am besten geeignet ist fließendes Leitungswasser. Halten Sie zum Behandeln der Verbrühung den betroffenen Körperteil unter kaltes Wasser. So lässt der Schmerz schnell nach und ein Ausbreiten des geschädigten Areals lässt sich verhindern. 
  • Lassen Sie mindestens 15 bis 30 Minuten lang kaltes Wasser über die Stelle mit der Verbrühung laufen. Auch ein Kühlelement ist geeignet, um die Verbrühung zu behandeln, wenn kein fließendes Wasser zur Verfügung steht. Legen Sie aber das Kühlelement nie direkt auf die Haut, um Erfrierungen zu vermeiden.
  • Kleidung entfernen: Kleidungsstücke, die durch die Verbrühung an der Haut festkleben, sollten Sie aber niemals selbst entfernen. In diesem Fall sollten Sie auf jeden Fall einen Arzt aufsuchen, um Ihre Verbrühung behandeln zu lassen.
  • Wenn die Verbrühung genügend gekühlt ist, können Sie sie mit einer Brandsalbe, z. B. Flammazine, und einem Verband behandeln. Da Verbrühungen sehr schmerzhaft sein können, können Sie in den ersten Tagen auch ein Schmerzmittel nehmen. Sollte die Verbrühung nicht nach ein bis zwei Tagen zurückgehen, eine offene Wunde entstanden sein oder sich die Haut entzünden, sollten Sie einen Arzt aufsuchen, um sich behandeln zu lassen. Ihr Arzt kann auch Ihren Tetanusimpfschutz überprüfen.
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