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Venenschmerzen - was tun?

Von Venenschmerzen spricht man gewöhnlich, wenn der Betroffene unter Krampfadern leidet. Die Gebiete schwellen an, das Bein ist schwer und spannt. Auch nachts geben die Beine oft keine Ruhe, sondern melden sich mit Muskelkrämpfen. Gegen Krampfadern kann man schulmedizinisch vorgehen, aber auch einige Hausmittel können die Beschwerden lindern.

Bei Venenschmerzen kann eine kleine Operation helfen.
Bei Venenschmerzen kann eine kleine Operation helfen.

Was Sie benötigen:

  • Ballaststoffe
  • Kompressionsstrümpfe
  • kalte Spülungen
  • Rosskastanie
  • Hamamelis

Schulmedizinische Maßnahmen gegen Venenschmerzen

  • Steht die Erkrankung der Krampfadern, lateinisch Varizen genannt, noch am Anfang und noch nicht ausgeprägt, lässt sich in vielen Fällen durch eine passende Maßnahmen der Fortschritt und damit auch die Zunahme der Venenschmerzen so weit verlangsamen, dass keine invasiven Techniken nötig sind. In einigen Fällen ist dies aber trotzdem notwendig.
  • Welche Möglichkeit Sie wahrnehmen können, besprechen Sie am Besten mit Ihrem Arzt.
  • Sklerosierung: Bei dieser Technik wird dem Patienten ein Verödungsmittel in die Krampfadern gespritzt. Die Gefäßinnenwand wird dadurch geschädigt und verklebt mit der Gegenseite der Vene.
  • Venenstripping: Diese Methode wird angewendet, wenn die tief liegende Vene Saphena Magna betroffen ist. Der defekte Teil der Vene wird dabei mit einem Draht herausgezogen.
  • Nach beiden Maßnahmen kommen über einen Zeitraum von bis zu sechs Wochen Kompressionsverbände zum Einsatz sowie ergänzende Bewegungstherapie.
  • Da bei Venenschmerzen beziehungsweise Krampfadern häufig eine Bindegewebsschwäche vorliegt, bilden sich bei der Hälfte der Patienten innerhalb von fünf Jahren nach Verödung oder Venenstripping erneute Krampfadern.

Hausmittel gegen Krampfadern

  • Schränken Sie Rauchen und den Genuss von Alkohol ein, da dies die Beschwerden verstärkt.
  • Sorgen Sie durch ballaststoffreiche Nahrung für eine gute Verdauung. Bei Verstopfung kann der venöse Rückfluss des Blutes zum Becken erschwert sein, was sich negativ auf die Venenfüllung auswirkt.
  • Vermeiden Sie mit übereinandergeschlagenen Beinen zu sitzen.
  • Tragen Sie in belastenden Situationen, wie langem Stehen, Kompressionsstrümpfe.
  • Durch starke Hitze leiden die Blutgefäße. Verzichten Sie daher auf Saunabesuche oder heiße Vollbäder.
  • Wassertreten nach Kneipp oder kalte Spülungen bewirken eine Anspannung der Muskulatur, die in der Wand der Venen sitzt.
  • Präparate, die Rosskastanie oder Hamamelis enthalten, können den Verlauf der Erkrankung positiv beeinflussen.

Komplikationen mit Venenschmerzen

Bei den folgenden Symptomen suchen Sie unbedingt einen Arzt auf:

  • Thrombophlebitis: Bei der Entzündung oberflächlich gelegener Venen ist eine Vene druckempfindlich und schmerzhaft. Die Haut in der Umgebung ist gerötet und fühlt sich warm an. Meistens ist die Haut auch geschwollen. Je nach Ursache kann Fieber auftreten.
  • Phlebothrombose: Bei dem Verschluss einer tiefen Vene bemerkt der Betroffene eine Art Muskelkater im Bein. Auch die Fußsohle oder die Wade schmerzen beim Gehen oder wenn man dort drückt. Allgemein fühlt sich der Betroffene krank und auch Fieber kann auftreten. Das betroffene Bein ist rötlich verfärbt, warm und geschwollen.
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