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Veganer - einen Speiseplan für eine Woche können Sie so erstellen

Veganer haben's nicht leicht im täglichen Leben. Denken Sie! Es gibt eine Fülle von Nahrungsmitteln, die auf dem Speiseplan der Pflanzenesser stehen und zu einfachen oder raffinierten Gerichten kombiniert werden können. Denn Veganismus bedeutet keineswegs Verzicht und Entsagung.

Veganer leben keineswegs nur von Möhren und Salat.
Veganer leben keineswegs nur von Möhren und Salat.

Das bedeutet Veganismus

Veganismus bedeutet, auf jegliche Produkte zu verzichten, die tierischer Herkunft sind.

  • Veganer essen kein Fleisch und keinen Fisch.
  • Sie nehmen weder Eier noch Milch oder Milchprodukte zu sich.
  • Sie konsumieren auch keine industriellen Produkte, denen tierische Erzeugnisse wie Süßmolkenpulver oder Honig beigesetzt sind.
  • Sie ernähren sich rein pflanzlich.

So könnte das Frühstück aussehen

Der Speiseplan für eine Woche beginnt mit dem Frühstück.

  • Sie können selbst gemischtes Müsli aus Haferflocken, anderen Getreideflocken, Obst und Nüssen mischen und dieses mit Sojamilch, Hafer-, Reis- oder Mandelmilch übergießen. Für etwas Extrasüße empfiehlt sich Agavendicksaft oder Ahornsirup.
  • Brot können Sie ebenfalls essen (am besten nach Einsehen der Zutatenliste in Ihrer Bäckerei). Da Käse und Wurst entfallen, steht Ihnen die vielfältige Welt der pflanzlichen Brotaufstriche offen, die Sie in jedem Bioladen, Drogeriemarkt und mittlerweile auch in jedem Supermarkt in den verschiedensten Geschmacksrichtungen bekommen. Sie können das Brot zusätzlich mit Tomaten und Gurken belegen. Für Süßfrühstücker bieten sich Marmelade oder milchfreie Schokocreme (aus dem Bioladen oder Reformhaus) an.

Das kann mittags auf dem Speiseplan stehen

Mittags können Sie Ihren Speiseplan an folgenden Vorschlägen ausrichten:

  • Ein leckeres warmes Gericht für Veganer ist zum Beispiel Reis mit Gemüse und Erdnusssoße.
  • Auch Nudeln aus Hartweizengries lassen sich mit Gemüse und Tomatensoße zu einem schmackhaften Mittagessen kombinieren. Eine Bolognesesoße lässt sich mit Sojagranulat herstellen.
  • Ihnen stehen weiterhin Tofu und Seitan in verschiedenster Form zur Verfügung: als einfacher Tofu, der noch gewürzt und zubereitet werden muss, als Tofuwürstchen oder -bratwurst und als so ziemlich jede Fleischalternative, die Sie sich vorstellen können.
  • Als Beilagen eignen sich neben Nudeln und Reis außerdem Kartoffeln, Hirse, Couscous, Bulgur und andere Getreideprodukte.

Vorschläge für ein Abendessen

Veganer möchten natürlich auch abends etwas Leckeres essen.

  • Sie können eine Gemüsesuppe kochen, zum Beispiel eine Tomatensuppe, eine Kürbissuppe oder eine Kartoffelsuppe.
  • Salate sind abends geeignet, wenn Sie Rohkost zu späterer Stunde vertragen.
  • Auch die oben genannten Brote sind ein leckeres Abendessen.

Wenn Sie einmal auswärts essen

Wenn Sie mittags nicht nach Hause kommen und nichts mitnehmen möchten, haben Sie unter anderem folgende Optionen:

  • In türkischen Imbissen bekommen Sie Falafel mit Salat im Teigmantel oder im Brot. Die Joghurtsoße ist natürlich nichts für Veganer, aber einige Imbisse bieten Humus oder Sesamsoße an. Auch frittiertes Gemüse macht die Falafel saftiger.
  • Beim Italiener können Sie Nudeln mit Napolisoße essen. Fragen Sie aber lieber nach, ob die Soße mit Milch, Sahne oder Rinderbrühe gemacht wird. Auch Pizza ohne Käse kommt in Betracht.
  • Wenn es sehr schnell gehen soll, sind Pommes eine Option (die idealerweise nicht im gleichen Fett wie die Würste und Frikadellen frittiert werden).
  • Bei Asia-Imbissen finden Sie in der Regel auch eine Reihe Gerichte, die Sie essen können, zum Beispiel gebratenen Reis mit Gemüse, gebratene Nudeln oder Tofugerichte.
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