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Vegane Klamotten - Kleiden ohne Tierprodukte

Vegane Klamotten sind „nur“ eine logische und gute Entwicklung des schönen Trends zu bewussterem und verantwortungsvollerem Leben und gedankenvollem Umgang mit der Natur und den Tieren.

Mode muss nicht aus Tieren hergestellt werden.
Mode muss nicht aus Tieren hergestellt werden.

Bewusst vegane Klamotten tragen

  • Vegane Klamotten sind alles andere als nur ein Produkt für Vegetarier und Veganer, auch wenn es immer mehr von ihnen gibt. In Deutschland leben mittlerweile mindestens sechs Millionen Vegetarier, unter ihnen fast eine Million Veganer, die nicht nur auf Fleisch, sondern auf alle tierischen Erzeugnisse, also dazu noch auf Milch und Eier verzichten.
  • Aber auch „ganz normale“ Menschen essen und leben immer bewusster. Und fast jeder möchte wissen, wo die Kleidung, die man am Körper trägt, herkommt und unter welchen Umständen sie gefertigt wurde. Dafür geben Verbraucher auch gern etwas mehr Geld aus. So leben Sie gesünder und können auch zur Reduktion des CO2-Ausstoßes beitragen. 

Das bedeutet vegane Kleidung

Die veganen Klamotten orientieren sich an der veganen Ernährung und werden ganz ohne tierische Produkte produziert. Das bedeutet nicht nur einen Verzicht auf Leder oder Echtpelz, sondern auch auf alle Formen von tierischer Wolle oder Seide.

  • Dazu gehören auch die besonderen Wollarten wie zum Beispiel Kaschmirwolle von der Kaschmirziege oder Angora vom Angorakaninchen. Die Tiere leiden sehr bei der rücksichtslosen Wollgewinnung. Sie werden wochenlang durch die Gegend transportiert. Die meisten sterben während des Transports, weil Sie nichts zu trinken, geschweige denn zu essen bekommen. Außerdem sind die Zucht- und Transportcontainer hoffnungslos überfüllt. Kein Tier hat mehr Platz für sich, sie werden regelrecht gestapelt. Beim Scheren der Wolle werden den Tieren so starke  Wunden zugefügt, dass Sie oft verbluten oder an schmerzhaften Entzündungen sterben.
  • Auch Daunen werden den Gänsen bei vollem Bewusstsein und in Akkordarbeit komplett rausgerissen. Das ist für die Tiere ebenfalls so schmerzhaft wie das Haare ausreißen bei Menschen. Vegane Klamotten wie Winterjacken, aber auch Decken und Kissen lassen sich mit synthetischen Federn füllen. Auf pflanzlicher, natürlicher Basis gibt es auch Kapok, die Pflanzendaune.
  • Auch auf Seide wird verzichtet. Bei der Produktion der Seide werden die verpuppten Seidenraupen einfach mit heißem Wasser oder Dampf getötet, damit man den Seidenfaden vom Kokon abwickeln kann.
  • Auch der für vegane Mode verwendete Klebstoff kommt ohne tierische Zutaten aus. Er wird zum Beispiel bei der Schuhproduktion verwendet.

Vegane Mode kaufen

  • Vegane Klamotten müssen nicht immer "öko" aussehen, das beweist das Trendlabel "Umasan" aus Berlin. Anja Umann, eine der beiden Zwillingsschwestern, die gemeinsam die sensationelle, vegane Mode entwerfen, ging sogar beim japanischen Stardesigner Yohji Yamamoto in die Lehre.
  • Auch bei Muso Koroni können Sie schöne und fair trade Mode mit gutem Geiwssen kaufen. Das Label kommt aus Österreich.
  • Lederfreie, hübsche Schuhe gibt es zum Beispiel von Lylium. Die Treter werden zum Beispiel aus weichem Kunstnappa hergestellt.
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