- 17.05.2010 Elfriede Hankeln
Beim Kauf von Vanilleschoten sollten Sie auf gute Qualität achten. Diese zeigt sich in der violettbraunen bis dunkelbraunen Farbe und der saftigen, weichen, öligen und fleckenlosen Beschaffenheit der Schote. Starke Runzelung und Schrumpfung weist hingegen auf Überlagerung hin. Ein weißlicher Belag tritt bei einer Auskristallisierung auf und ist somit unschädlich.
- Spülen Sie zunächst das Schraubglas gründlich und lassen Sie es trocknen, denn die Vanille (vanilla planifolia) nimmt leicht fremde Gerüche an.
- Nun schlitzen Sien die 2-3 Vanilleschoten längs auf und schneiden Sie in etwa zwei Zentimeter lange Stücke.
- Nun vermischen Sie die Vanilleschotenstücke und den Streuzucker und füllen es in das Schraubglas füllen.
- Verschließen Sie das Glas gut und bewahren Sie den selbergemachten Vanillezucker stets trocken und fest verschlossen auf.
- Schon nach einer Woche hat der Zucker das Aroma der Vanille angenommen und ist gebrauchsfertig. Wünschen Sie einen stärker aromatisierten Vanillezucker, dann warten Sie einfach noch einige Zeit bevor Sie ihn verwenden.
- Die Vanilleschoten geben mehrere Monate lang ihren angenehmen Wohlgeruch und ihren süß-würzigen Geschmack ab, deshalb kann man immer wieder neuen Zucker nachfüllen.
- Den selbergemachten Vanillezucker können Sie beispielsweise beim Verfeinern von Schlagsahne, süßen Aufläufen und Soßen, Gebäck, Kuchen, Puddings und Quarkspeisen verwenden.
Wissenswertes zur Vanilleschote
-
Das meiste Aroma der Vanille befindet sich in der Schote und nicht, wie meist angenommen im Vanillemark, das mit seinen schwarzen Pünktchen jedoch eine Garantie für die Verwendung von echter Vanille ist.
-
Die Gewürzvanille ist die bekannteste einer exotischen Orchideengattung, von der es etwa 100 Arten gibt.
-
Durch das Fermentieren bekommen die Fruchtschoten ihre braunschwarze Farbe und es entfaltet sich der unverwechselbare köstlich zarte Duft von Vanille.