Die Vanilleschote

  • Das edle Gewürz zählt zu den teuersten, die im Handel erhältlich sind. Hauptsächlicher Lieferant der Vanilleschote ist Madagaskar und die Komoren. In diesen Ländern wachsen die begehrten Stangen auf einer Kletterpflanze, die zu den Orchideen gehört.
  • Sind die Schoten noch grün, werden sie geerntet und mit heißem Wasser und Wasserdampf gesäubert. Anschließend werden sie fermentiert und getrocknet.

Verarbeitung der Schote

Verwenden Sie echtes Vanillenmark und die Speise erhält einen besonders delikaten Geschmack. Dieser ist mit dem künstlichen Aroma oder dem aromatisierten Vanillezucker nicht zu vergleichen.

  • Sie erhalten die schwarz-braunen Stangen im Supermarkt im Gewürzregal. In der Regel sind ein oder zwei Stück in einem Glasröhrchen luftdicht verpackt.
  • Um an das delikate Fruchtmark einer Vanilleschote zu kommen, schneiden Sie diese der Länge nach auf und kratzen das Mark heraus. Am besten gelingt das mit einem kleinen, spitzen und scharfen Küchenmesser. Danach verarbeiten Sie das edle Gut in der Speise.
  • Möchten Sie eine Flüssigkeit aromatisieren, schneiden Sie die Vanilleschote auf und legen diese hinein. Nachdem das Ganze circa 20 Minuten ziehen durfte, nehmen Sie die Schote heraus, kratzen das Mark aus der Schale, und geben Sie dieses zurück in die Flüssigkeit.
  • Verwenden Sie gerne "echtes" Vanillezucker, sollten Sie es selbst herstellen. Geben Sie die aufgeschnittene Vanilleschote samt dem Fruchtmark in ein getöntes und verschraubbares Glas. Füllen Sie mit Kristallzucker auf. Lassen Sie das Ganze circa drei Wochen ziehen. Schütteln Sie das Glas immer mal wieder.