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Vaginalwarzen - Informatives

Vaginalwarzen können jeden Menschen befallen, aber wie entsteht die lästige Hauterkrankung, was löst sie aus und wie wird man sie wieder los? - Erfahren Sie alles über die Entstehung und Behandlung.

Vaginalwarzen können jeden treffen.
Vaginalwarzen können jeden treffen.

Was sind Vaginalwarzen?

  • Vaginalwarzen sind auch unter folgenden Synonymen bekannt: Feigwarzen, Genitalwarzen und lateinisch Condylomata acuminata. Sie können bei beiden Geschlechtern auftreten.
  • Es handelt sich um eine Hauterkrankung, die im Genitalbereich auftritt. Die Warzen wachsen dann am Penis, Hoden, um den Anus, an den Schamlippen oder der Vulva. Seltener ist auch die Mundschleimhaut betroffen.
  • Die Warzen können wenige Millimeter groß sein und punktförmig erscheinen, oder auch beetförmig konfluieren oder blumenkohlartige Auswachsungen darstellen. Die Farbe ist ähnlich der umliegenden Hautfarbe, unter Umständen etwas dunkler oder rötlich.
  • Die Symptome von Vaginalwarzen umfassen Juckreiz und Brennen. Oft bleiben aber gerade kleine Feigwarzen lange asymptomatisch und werden vom Träger kaum bemerkt.

Pathogenese der Hauterkrankung

  • Bei den Warzen handelt es sich um eine Viruserkrankung. Übertragen werden die Viren durch Hautkontakt und Schmierinfektionen - insbesondere beim Geschlechtsverkehr. Condylomata acuminata zählen deshalb zu den "sexual transmitted diseases".
  • Die verantwortlichen Erreger sind die humanen Papillomaviren (HPV). Diese Virusart spielt auch bei der Entstehung des Gebärmutterhalskrebses und des Peniskarzinoms eine entscheidende Rolle. Feigwarzen werden aber von anderen Typen von HPV ausgelöst: HPV 6 und 11. Die Inkubationszeit beträgt von Wochen bis Jahren alles. Papillomaviren können daneben auch noch Fußwarzen auslösen.
  • Die Viren werden beim Geschlechtsverkehr übertragen. Leider bieten Kondome "nur" einen 70-prozentigen Schutz, da es auch zu anderem Hautkontakt beim Sex kommt. In Deutschland infizieren sich sexuell aktive Menschen mit einer Wahrscheinlichkeit von über 60 % einmal mit HPV, bei 1 % sind Genitalwarzen vorhanden.

Behandlung der Warzen

  • Das Virus selbst kann man leider nicht behandeln, nur die störenden Warzen. Es ist notwendig, sie zu entfernen, da sonst eine hohe Ansteckungsgefahr für den Sexualpartner besteht. Unter Umständen muss der Partner mitbehandelt werden. Ansonsten besteht auch eine kosmetische Indikation. Die Therapie wird von einem Hautarzt durchgeführt.
  • Bei einzelnen Warzen ist es möglich, zu vereisen (Kryotherapie), herauszuschneiden oder mit Säure zu verätzen. Medikamentös kann man ebenfalls Mittel auftragen, die eine Entzündungsreaktion auslösen und die Warzen so verschwinden lassen. In 30 % der Fälle heilen die Warzen von selbst wieder ab, eine Vorstellung beim Dermatologen ist aber unbedingt empfohlen!
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