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USB-Festplatte bootfähig machen - so funktioniert's

Eine USB-Festplatte kann man mit einigen einfachen Schritten bootfähig machen. So können Sie Windows auf der externen Festplatte installieren und sie als Backup benutzen.

Eine USB-Festplatte bootfähig machen
Eine USB-Festplatte bootfähig machen © Oliver Moosdorf / Pixelio

Wie oft passiert es einem, dass der Computer abstürzt und Windows nicht mehr startet. In so einem Fall kann man versuchen, Windows aufwendig zu reparieren, oder aber man greift auf die USB-Festplatte zurück, die man bootfähig gemacht hat und auf der eine extra Windows-Version für Notfälle liegt.

Eine USB-Festplatte formatieren

  1. Als Erstes müssen Sie alle Daten, die auf der USB-Festplatte liegen und die Sie nicht verlieren wollen, sichern.
  2. Um die USB-Festplatte bootfähig zu machen, müssen Sie die Festplatte nun formatieren. Gehen Sie dazu auf das Windows-Start-Logo und klicken Sie mit Links auf „Computer“.
  3. Suchen Sie nun nach der USB-Festplatte und klicken Sie mit rechts auf ihr Symbol. Wählen Sie aus dem Kontextmenü „Formatieren“ aus. In dem Fenster lassen Sie alle Einstellungen so, wie sie sind, und drücken „Formatieren“.

Nach einiger Zeit sollte die Festplatte fertig formatiert sein.

Die Festplatte bootfähig machen

  1. Starten Sie Ihren Computer nun neu.
  2. Um von der Festplatte zu booten, müssen Sie natürlich Windows darauf installieren. Das machen Sie, indem Sie die Windows-CD einlegen und von der CD starten.
  3. Nach dem Windows auf der USB-Festplatte installiert ist, müssen Sie in das BIOS Ihres Computers. Im BIOS sind alle wichtigen Einstellungen des Computers gespeichert. Verändern Sie deswegen keine Einstellung, die Sie nicht kennen. Dies kann zu schweren Schäden führen.
  4. Suchen Sie im BIOS, das Sie während des ersten Bildschirms, der beim Booten auftaucht, entweder mit F1, F2, ENTF oder ESC aufrufen können, nach den Einstellungspunkten „Boot Priority“. Setzen Sie im entsprechenden Menü die USB-Festplatte ganz nach oben.

Ihre Festplatte ist nun bootfähig. Vergessen Sie nicht, die gemachten Einstellungen im BIOS zu speichern.

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