Kolumbien - ein Land mit den unterschiedlichsten Sehenswürdigkeiten.
Kolumbien ist das viertgrößte Land Südamerikas mit einer äußerst schönen 1.600 km langen Karibik- und Pazifikküste. Zahlreiche Sandstrände, Buchten und Korallenriffe zieren diese Küste. Daneben hat Kolumbien sehr viele verschiedene Pflanzen- und Tierarten zu bieten. Ein Urlaub in Kolumbien lohnt sich also allemal.
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04.12.2010
Boris Valdix
Was Sie benötigen
Das schaffen Sie mit Links
- Abenteuerlust
- mindestens Grundkenntnisse in Spanisch (und/oder Englisch)
Was man über das Urlaubsland wissen sollte
- Kolumbien ist ein Land ohne Jahreszeiten. Wegen der Nähe zum Äquator schwankt die Temperatur das ganze Jahr über nur wenig. Im Flachland ist es angenehm warm bis heiß, in den Bergen ist es deutlich kühler. Die beste Urlaubszeit liegt zwischen Dezember und März bzw. zwischen Juli und August; dann ist es am trockensten.
- Urlaubern, die den Urwald in Kolumbien besuchen wollen, ist zu einer Gelbfieber- bzw. Tetanusschutzimpfung zu raten; andernfalls sind keine speziellen Impfungen für den Urlaub in Kolumbien notwendig.
- Trotz verbesserter Sicherheitslage gibt es in Kolumbien Gegenden, die zu meiden sind. Will man sich außerhalb von Städten aufhalten, sollte man grundsätzlich vertrauenswürdige Einheimische mitnehmen. Als besonders gefährliche Gebiete für Touristen gelten u.a. die nördlich gelegenen Bergketten der Sierra Nevada de Santa Marta, der äußere Nordosten, wohl immer noch das Gebiet zwischen Cali und Popayan im Westen Kolumbiens sowie der Urwald bei Leticia. Weitere Hinweise und Warnungen können Sie beim Auswärtigen Amt abfragen. Generell gilt für einen Urlaub in Kolumbien: Achten Sie stets auf Ihre Sachen, lassen Sie Wertsachen am besten im Hotel. Halten Sie sich von dubiosen Leuten fern, meiden Sie die oben genannten Gebiete und seien Sie vor allem nachts wachsam.
Sehenswertes in Kolumbien
- Vor der Küste Nicaraguas liegen die kolumbianischen Inseln San Andrés, Providencia und Santa Catalina. Diese Inseln sollten Sie besuchen, wenn Sie viel Grün und eine mannigfaltige Unterwasserwelt erleben möchten. Die freundlichen Menschen können sich besonders für Musik und Gastronomie begeistern. Bunte Holzhäuser im karibischen Stil schmücken die Inseln. Als Sehenswürdigkeiten gelten etwa der Cabeza de Morgan und der Naturpark Mac Bean Lagoon.
- An der Karibikküste von Kolumbien liegt auch das sehenswerte Städtchen Santa Marta. Die Stadt gilt nicht nur als wichtige Hafenstadt sondern bietet auch ein Touristikzentrum mit einem ausgedehnten Hotelgebiet, guten Einkaufsmöglichkeiten sowie Diskotheken und Bars. Hier finden sich auch einige Traumstrände, vor allem im Vorort Rodadero. Direkt daneben liegt das Fischerdorf Taganga - ideal für alle Kolumbien-Urlauber, die dem Massentourismus entgehen und die vielen Meeresspezialitäten genießen wollen. Besuchen Sie ganz in der Nähe hiervon auch den Nationalpark Tayrona und Los Nevados, wenn Sie sich für die schöne Vegetation und die Tierwelt begeistern können.
- Als eine der schönsten Kolonialstädte Südamerikas gilt Cartagena de Indias. Sie ist Anziehungspunkt für Kolumbien-Urlauber, ist dafür aber auch eine der sichersten Städte Kolumbiens. Die ummauerte Altstadt beherbergt etliche Kirchen und Paläste. Lassen Sie sich nicht die Viertel San Diego und Getsemaní entgehen, ebenso wenig wie das Nachtleben.
- Im Osten Kolumbiens finden Sie nicht ganz so viele beliebte Gebiete wie an den Küsten des Landes. Hier sei nur der Nationalpark El Tuparro erwähnt. In den Savannen leben zahlreiche Tiere, u.a. Reptilien, Riesengürteltiere, Vögel, Affen und Pumas.
- Im Nordwesten sollten Sie das Dörfchen Nuquí oder Bahía Solano gesehen haben, das allerdings nur per Flugzeug oder Boot zu erreichen ist. Hier können Sie Expeditionen in den kolumbianischen Regenwald unternehmen oder einfach das türkisblaue Meer und einsame (Palmen-)Strände in ruhiger Atmosphäre genießen. Auch Tauchgänge lohnen sich. Darüber hinaus eignet sich der Ort zum Beobachten von Walen.
- Selbstverständlich dürfen Sie auf Ihrem Kolumbien-Urlaub einen Besuch der Hauptstadt Bogotá nicht auslassen. Museen, Galerien, Kirchen und weitläufige Plätze bestimmen das Stadtbild. Auch einen botanischen Garten gibt es hier. Bekannt ist vor allem das Goldmuseum (Museo de oro). Wenn Sie nicht viel Zeit für die Besichtigung der Stadt aufbringen möchten, empfiehlt sich eine Stadtrundfahrt.
- 250 km westlich von Bogotá liegt die Kaffeezone (Eje Cafetero) zwischen den Städten Manizales, Armenia und Pereira. Alle drei Städte haben eigene Flughäfen und moderne Stadtzentren, die zum Bummeln einladen. Die zauberhafte Landschaft und der weltberühmte Kaffee locken Touristen hierher. Hier finden Sie auch den Nationalbaum Kolumbiens, die Cera-Palme, die als die höchste Palmenart der Welt gilt.
- Empfehlenswert ist während eines Kolumbien-Urlaubs auch ein Besuch der zweitgrößten Stadt Medellín. Die Stadt ist bekannt für die vielen Feste, die hier gefeiert werden. Das Stadtzentrum wird überragt von der Kathedrale des Erzbistums Medellín. Naturfreunde kommen durch die Besichtigung der Orquideorama, eine Sammlung von Orchideen im botanischen Garten, auf ihre Kosten.
- Natürlich sollten Sie sich auch das Amazonasgebiet im Süden Kolumbiens nicht entgehen lassen, das Sie von der Stadt Leticia aus erkunden können. Von hier aus starten auch Boote zu der sehenswerten Affeninsel und zum Naturpark Parque National Amacayacu, 75 km nördlich von Leticia. Entlang des Amazonas sieht man Indianersiedlungen. An der Grenzen zwischen Kolumbien und Peru stoßen Sie auf einen weiteren Naturpark, El Milagro de Marasha. Er wird weniger oft besucht als der Amacayacu-Nationalpark, ist aber vielleicht sogar noch schöner.