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Unterschiede zwischen Schule und Uni - so klappt der Studienbeginn

Nach dem Abitur kommt die schönste Zeit des Lebens. Man kann entspannen und frisch erholt beginnen, sein Studium aufzunehmen. Doch - was ist eigentlich der Unterschied zwischen Schule und Uni und worauf müssen Sie sich einstellen?

Der Studienbeginn ist für viele ein großer Schritt.
Der Studienbeginn ist für viele ein großer Schritt.

Schule und Uni im Vergleich - Grundlegendes

  • Waren Sie in der Schule noch mit relativ wenig Verantwortung ausgestattet, so ist das in der Universität nun bedeutend anders. Sie sind allein dafür verantwortlich, was Sie in der Uni machen und was nicht. Das kann einerseits befreiend sein, andererseits von Nachteil.
  • Sollten Sie vergessen, sich für Prüfungen oder Kurse anzumelden, ist das für Sie im ersten Semester noch nicht allzu schlimm. Als "Ersti" genießen Sie einen gewissen Welpenschutz, der Ihnen aber in höheren Semestern nicht mehr gewährt wird. Außerdem kann es zu sehr zum Müßiggang verlocken, wenn man keine Anwesenheitspflicht hat.
  • Es kann aber auch befreiend sein, keine Organisation und Regelung vorbestimmt zu bekommen. Sie sind Ihr eigener Herr und können sich einteilen, wann Sie Hausaufgaben machen, Referate vorbereiten, für Klausuren lernen oder einfach nur entspannen.
  • Ein weiterer wichtiger Punkt sind steigende Kosten. Sie müssen - im Gegensatz zur Schule - für Lernmaterialien aufkommen und für Ihr Studium eventuell in eine andere Stadt ziehen. Das sollten Sie vor Beginn Ihres Studiums bedenken.
  • Generell gilt für Sie ein wichtiges Dokument: Ihre Studienordnung. Dort ist genau festgehalten, welche Leistungen Sie zu erbringen haben und wie Sie Ihr Studium zu absolvieren haben. Mit dieser sollten Sie sich vertraut machen, um genau zu wissen, was auf Sie zukommt. Dort wird auch genau beschrieben, wie sich Ihr Studium gestaltet, es gibt nämlich beispielsweise Lehramts-, Bachelor- und Masterstudiengänge, die sich unterscheiden.

Um in Ihrem universitären Alltag gut durchzukommen, sollten Sie aber ein paar Regeln beachten, damit keine böse Überraschung auf Sie wartet.

Die goldenen Regeln im universitären Leben

  • Besuchen Sie zu Beginn Ihres Studiums unbedingt alle Einführungsveranstaltungen. Sie erhalten nicht nur eine Einführung in das, was Ihnen bevorsteht, sondern knüpfen auch die ersten Kontakte mit Kommilitonen, die sehr wichtig sind.
  • Mundpropaganda ist in der Uni das A und O. Viel Wichtiges erfahren Sie von Ihren Mitstudenten. Tauschen Sie sich aus, um wichtige Termine nicht zu verpassen.
  • Planen Sie Ihr Semester weit im Voraus. Achten Sie, was die Prüfungsleistungen Ihrer Kurse sind. Dies können etwa Referate, Klausuren, Hausarbeiten oder die bloße Anwesenheit sein. Belegen Sie am besten nicht nur Kurse, in denen Sie eine Klausur am Semesterende schreiben, sonst haben Sie enormen Prüfungsstress.
  • Kommen Sie immer wenigstens in die erste und letzte Sitzung eines Kurses, wenn Sie wirklich keine Lust auf einen Kurs haben oder keine Zeit. Dort werden nämlich oftmals die wichtigsten Dinge, wie etwa Organisation und klausurrelevanter Stoff, vom Dozenten bekannt gegeben.

Befolgen Sie die oberen Regeln und Sie sollten einen guten Start in die Uni haben. Kommunikation ist dabei aber sehr wichtig.

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