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Unterschiede: tierische und pflanzliche Zelle verständlich erklärt

Unterschiede: tierische und pflanzliche Zelle verständlich erklärt3:28
Video von Galina Schlundt3:28

Eine Zelle ist die kleinste lebende Einheit, die die Biologie kennt. Menschen, die aus tierischen Zellen bestehen und Pflanzen, die pflanzliche Zellen aufweisen, sind Vielzeller, das heißt, mehrere Zellen haben sich verbunden, um besser zu funktionieren. Allerdings weisen tierische und pflanzliche Zellen Unterschiede auf, die im Mikroskop deutlich erkennbar sind.

Was Sie benötigen:

  • Mikroskop

Um den Gemeinsamkeiten und Unterschieden von tierischen und pflanzlichen Zellen auf den Grund zu gehen, besorgen Sie sich am besten von beiden ein Präparat und schauen es sich unter einem Mikroskop genau an.

Gemeinsamkeiten von tierischen und pflanzlichen Zellen

  • Sie können um die tierische und die pflanzliche Zelle eine Zellmembran erkennen. Einer der Unterschiede dabei ist, dass es sich bei der pflanzlichen Zelle um eine echte Zellwand handelt. Beide haben die Aufgabe, die Zelle vor der Umgebung zu schützen bzw. Stoffe zu regulieren.
  • Beide Zellenarten haben einen Zellkern, den Sie im Inneren der Zelle finden können und der sich durch seine Größe von den anderen Zellbestandteilen unterscheidet. Er ist die Steuerzentrale der Zelle.
  • Im Zellkern beider Zellen befinden sich die DNA, die RNA und Proteine. Die DNA speichert die Erbinformationen, die RNA ist zum Aufbau von Proteinen und Enzymen notwendig und die Proteine sind an den meisten Prozessen beteiligt und bilden die Gesamtstruktur der tierischen und pflanzlichen Zelle.
  • Zwischen Zellkern und Zellmembran können Sie deutlich eine Art zähe Flüssigkeit, das Zytoplasma, ausmachen.

Unterschiede beider Zellenarten

  • Wenn Sie sich die pflanzliche Zelle genauer anschauen, sehen Sie die Chloroplasten, die Vakuole und das sie umgebende Tonoplast, was maßgebliche Unterschiede zur pflanzlichen Zelle sind.
  • Die Chloroplasten sehen Sie als kleine ovale Bestandteile. Sie sind für die Fotosynthese verantwortlich. Das größte Gebilde der pflanzlichen Zelle ist die Vakuole, die Zellsaft für wichtige Vorgänge speichert und Giftstoffe aus der Zelle filtert. Sie wird nochmals durch eine eigene Membran, dem Tonoplast, von der Zellwand abgegrenzt.
  • Die tierische Zelle weist diese Bestandteile nicht auf. Sie besteht aus den Mitochondrien, dem Endoplasmatischen Reticulum, den Ribosomen und den Lysosomen.
  • Die Mitochondrien können Sie als länglich oval wahrnehmen. In ihnen finden biologische Prozesse statt, die Energie für die Zelle freisetzen. Das Endoplasmatische Reticulum besteht aus Hohlräumen der Zellmembran. Es hat die Aufgabe, Stoffe möglichst schnell zu transportieren. Daher nimmt es in der tierischen Zelle viel Platz ein.
  • Ribosomen gibt es in der Zelle zahlreich. Sie produzieren Proteine aus Aminosäuren, die für den gesamten Organismus von besonderer Wichtigkeit sind. Lysosomen, sehr kleine und für Sie schwer erkennbare Zellebestandteile, filtern Fremd- und Giftstoffe aus der Zelle.

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