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Unterschied: Taschenbuch vs. gebundene Ausgabe - Vor- und Nachteile

Der Unterschied zwischen einem Taschenbuch und der gebundenen Ausgabe eines Verlagsproduktes findet sich in mehr als einem Aspekt und ist auch mit den Verwendungsmöglichkeiten, die die jeweiligen Druckerzeugnisse mit sich bringen, erklärbar.

Wer zu den ersten Lesern gehören möchte, greift zur gebundenen Ausgabe eines Buches.
Wer zu den ersten Lesern gehören möchte, greift zur gebundenen Ausgabe eines Buches.

Die augenscheinlichsten Unterschiede zwischen einem Taschenbuch und der gebundenen Ausgabe

  • Wenn Sie das Buch Ihres Lieblingsautoren direkt nach der Veröffentlichung lesen möchten, haben Sie hier nur die Möglichkeit, die gebundene Ausgabe zu erstehen. Als erstes werden die mit einem festen Einband versehenen Bücher in den Handel gebracht. Sie haben hier, falls Sie zu den ersten Lesern dieses Druckerzeugnisses zählen wollen, noch keine Möglichkeit sich zwischen zwei unterschiedlichen Erscheinungsformen zu entscheiden. Diese Wahlmöglichkeit wird Ihnen erst nach der Veröffentlichung der Taschenbuchausgabe möglich. Jeder Verlag hat hier seine eigenen Richtlinien, wann es zur Herausgabe einer Softcoverauflage kommt.
  • Auf der Suche nach den Unterschieden zwischen der gebundenen Ausgabe eines Buches und seiner Taschenbuchversion wird Ihnen hier auch der jeweilige Verkaufspreis dieser unterschiedlichen Erscheinungsformen auffallen. Die Preise der Taschenbuchausgaben liegen in der Regel 50 % und mehr unter dem Ausgabepreis der gebundenen Bücher mit demselbem Inhalt. Die einzigen, für Sie ausschlaggebenden Unterschiede liegen zum einen in Äußerlichkeiten, wie dem Format und dem Hard- bzw. Softcover und natürlich dem Erscheinungsdatum sowie dem Verkaufspreis.

Da es in der Hand der jeweiligen Verlage liegt, ob es überhaupt zu einer Taschenbuchauflage eines bestimmten Buches kommt, kann bei unbekannten Autoren, dessen Bücher nicht die eventuell erforderlichen Verkaufszahlen erreichen, darauf verzichtet werden. Aber auch hohe Abverkäufe haben bereits zu einer Verzögerung der Taschenbuchvariante geführt. Wie hier die Geschäftspolitik der einzelnen Verlagshäuser greift, ist daher für Sie nicht immer vorhersehbar.

Die Hard- bzw. Softcoverauflagen haben gewisse Vor- aber auch Nachteile

  • Wenn Sie abends im Bett vor dem Einschlafen gerne noch einige Seiten in einem guten Buch lesen möchten, so gestaltet sich dies mit einem gebundenen Buch doch recht schwierig. Der harte Einband verliert hier in puncto Handhabung gegen den Mitbewerber in einem flexiblen Einband. Auch auf Reisen oder in Bus und Bahn auf dem Weg zur Arbeit ist die gebundene Ausgabe gegenüber dem Taschenbuch für die meisten Leser nur die zweite Wahl. Der entscheidende Unterschied, die Softcovervariante vorzuziehen, liegt auch im einfachen Verstauen des Taschenbuches, was auch die geläufigste Bezeichnung für diese Buchform erklärt.
  • Wenn Sie Sammler von Büchern sind und über eine kleine Privatbibliothek verfügen, wird wohl der edlere Einband und der sichere Stand im Bücherregal ausschlaggebend dafür sein, dass Sie sich lieber für die gebundene Ausgabe eines Buches entscheiden. Die Flexibilität von Softcoverausgaben verführt dazu, dass Sie diese schon mal auf engstem Raum unterbringen möchten, was dann dazu führt, dass es hier zwangsläufig zu Beschädigungen der unterschiedlichsten Art kommen muss.

Wenn Sie also Bücher nur in ruhigen Stunden am Kaminfeuer sitzend oder in ähnlich entspannter Atmosphäre genießen möchten und sich auch noch über Jahre hinweg an Ihnen erfreuen möchten, so wäre es hier von Vorteil, sich für die gebundene Ausgabe zu entscheiden. Gehören Sie zu den Lesern, denen ein Buch lediglich die Zeit vertreiben soll, wie beispielsweise auf Reisen oder während einer Fahrt in öffentlichen Verkehrsmitteln, so werden Sie die Taschenbuchvariante eines interessanten Buchs vorziehen.

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