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Unterbau für ein Wasserbett - eine Bauanleitung

Ein Wasserbett ist schwer und es leuchtet sofort ein, dass der Sockel, also der Unterbau des Wasserbetts, stabil sein soll. Die meisten Menschen denken dabei aber nur an die Tragfähigkeit des Unterbaus und vergessen den eigentlichen Zweck.

Beim Wasserbett ist der Unterbau wichtig.
Beim Wasserbett ist der Unterbau wichtig.

Was Sie benötigen:

  • Spanplatten (16 mm)
  • Beschichtete Bretter oder Vollholz
  • Eckverbindungen
  • Winkel
  • Schrauben

Prinzip des Unterbaus vom Wasserbett

Die wichtigste Aufgabe des Unterbaus ist es nicht die Wasserbettmatratze in einer bequemen Höhe zu halten, sondern das Gewicht der Matratze gleichmäßig auf den Boden zu verteilen. Deshalb ist der Unterbau immer nach folgendem Prinzip aufgebaut:

  • Das Äußere des Unterbaus dient auch dem Zweck, das Wasserbett harmonisch erscheinen zu lassen. Dieser kann auch unterbrochen werden, um zum Beispiel Schubladen unter dem Bett unterzubringen.
  • Im Inneren dieses Rahmens müssen Konstruktionen aufgebaut werden, die in Form von Säulen eine Grundfläche von Quadraten, Sechsecken oder Rechtecken haben, und das Gewicht der Matratze gleichmäßig auf den Fußboden verteilen. Ein großes Wasserbett kann schon mal über 200 kg wiegen. Würde dieses Gewicht auf vier Punkte verteilt, könnte das die Stabilität der Decke gefährden. Gleichmäßig auf die ganze Bettfläche verteilt, ist dies kein Problem.
  • Abgedeckt wird dieser Unterbau mit sogenannten Bodenplatten, auf denen dann das eigentliche Wasserbett ausgebaut wird, also die Seitenteile und die Matratze.

Bau der Lastenverteiler

Welche Form Sie für den Unterbau nehmen, ist egal, wichtig ist nur, dass alle Bretter aus denen Sie die Elemente zur Lastenverteilung bauen, die gleichen Breiten haben, und dass diese symmetrisch unter dem Bett verteilt sind.

  • Welche Höhe der Unterbau haben soll, ist Ihnen überlassen. Falls Sie ein vorhandenes Bettgestell verwenden wollen, müssen Sie sich nach dessen Höhe richten. Üblich sind Höhen von 20 bis 30 cm.
  • Ein einfacher Unterbau zur Lastenverteilung entsteht, wenn Sie - für ein Wasserbett der Maße 1,80 bis 2,00 m auf 2,00 bis 2,20 m - ein Brett der Länge 2,20 in der gewünschten Sockelhöhe in der Mitte mit 2 Brettern der Maße 1,10 m im rechten Winkel verbinden. Sie haben nun ein Kreuz, das unter den Diagonalen des Wasserbettes platziert wird. Anschließen setzen Sie in jedes Segment 2 Bretter von 0,55 m im Abstand von 55 cm an die Schenkel des Kreuzes. Sie haben dann in der Mitte vier quadratische Säulen mit einer Grundfläche von 55 x 55 cm. Diese Konstruktion ist einfach und zweckmäßig, hat aber den Nachteil, dass Sie keine Schuhladen einbauen können,
  • Das Ganze umgeben Sie mit einem Rahmen, der unbedingt die gleiche Höhe haben muss wie die Lastenverteilung im Unterbau. Für den Rahmen wählen Sie entweder ein schönes Vollholz, das Sie zur übrigen Einrichtung beizen können oder beschichtete Spanplatten. Die Ecken könne Sie auf Stoß verschrauben, oder - was eleganter ist - mit speziellen Eckprofilen verbinden. Auf diese Konstruktion können Sie dann 4 Spanplatten als Bodenplatte verteilen.
  • Sie können aber auch ein großes H aus Spanplatten bauen, an das Sie in Höhe des Mittelstrichs des "H"s weitere Bretter ansetzen. Der Rahmen besteht dann aus Kopf- und Fußteil und hat an den Seiten 2 Leisten, die in Aussparungen des Kopf- und Fußteils sowie der angesetzten Bretter eingesetzt werden. Dann können Sie den Raum unter dem Wasserbett nutzen. Falls Sie Schubladen anderer Maße benutzen wollen, ist es sinnvoll in dem "H" zwei Mittelstriche einzufügen und auch zwei Bretter anzusetzen. Bei diesen Konstruktionen werden 2 Bodenplatten der Breite 0,88 m bei Betten von 1,80 m Breite eingesetzt bzw. 0,98 m, wenn das Bett 2 m breit ist. Die Länge ist 4 cm kürzer als die Bettlänge.

Der Unterbau eines Wasserbetts ist auch für ungeübte Heimwerker leicht zu erstellen.

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