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Unreine Haut in der Schwangerschaft - was tun?

Viele Frauen fühlen sich in der Schwangerschaft wie das blühende Leben und sehen auch so aus. Andere hingegen leiden vor allem in den ersten Monaten unter unreiner Haut. Man spricht dann von einer Schwangerschaftsakne, gegen die werdende Mütter viel unternehmen können, um sie zu lindern.

Problemzone Haut in der Schwangerschaft.
Problemzone Haut in der Schwangerschaft.

Pickel in der Schwangerschaft

  • Genauso wie Sie wahrscheinlich in der Pubertät unreine Haut hatten, haben Sie jetzt Pickel.
  • Schwangerschaft und Pubertät bedeuten für Ihren Organismus eine hormonelle Umstellung. Ihr Hormonhaushalt ist nun in Aufruhr und es werden vermehrt Sexualhormone gebildet.
  • Durch diese Hormone kommt es bei einigen Frauen zu einer vermehrten Produktion von Talg. Ihre Haut glänzt dann relativ fettig.
  • Damit einher geht häufig zusätzlich eine leicht übermäßige Verhornung der obersten Hautschicht, sodass die Ausführungsgänge des Talgs verstopfen.
  • Schnell entsteht dann unreine Haut.
  • Bei vielen Schwangeren legt sich das Problem nach einigen Wochen und Sie können Ihre Schwangerschaft in vollen Zügen genießen. Bei anderen Frauen hingegen bleibt die Schwangerschaftsakne die ganze Zeit bestehen.
  • Wie der Name „Schwangerschaftsakne“ aber schon aussagt, sind Pickel und Pusteln im Allgemeinen auf die neun Monate mit dem Baby im Bauch beschränkt. Nach der Geburt wird die unreine Haut langsam immer weniger und Pickel werden abheilen.

Hilfe gegen unreine Haut

  • Letztendlich können Sie nicht viel unternehmen, damit die unreine Haut verschwindet. Sie ist nicht krankhaft, sondern entsteht aufgrund der veränderten Lebenssituation.
  • Seien Sie während der Schwangerschaft besonders sensibel zu Ihrer Haut, damit sie nicht unnötig gereizt wird.
  • Meiden Sie Reinigungsprodukte, in denen sich Sulfate als Reiniger befinden. Sie entfetten Ihre Haut sehr stark. Auf den ersten Blick mag das bei unreiner Haut gewünscht sein, sie kann jedoch dann dazu animiert werden, stärker nachzufetten, um den Verlust auszugleichen.
  • Auch Alkohol in Reinigungsmitteln sollten Sie vermeiden. Wie Sulfate kann er die Haut entfetten und austrocknen, sodass eine überschießende Rückfettung stattfindet.
  • Stattdessen wählen Sie eine Reinigungsmilch oder ein Gel, das Coco-Glykoside enthält. Diese reinigen relativ sanft aber dennoch gründlich.
  • Wenn Sie ein Produkt möchten, dass möglichst wenige Inhaltsstoffe enthält, dabei aber sehr natürlich ist, wählen Sie eine hochwertige Seife. Handgemachte Seife ist hier zu empfehlen, da hier die Inhaltsstoffe oft besser sind.
  • Auf Aromen, Parfüms oder Konservierungsstoffe sollten Sie generell verzichten, da Ihre Haut hierdurch zusätzlich gereizt werden kann.
  • Drücken Sie Ihre Pickel nicht aus. Wenn Sie sie zu sehr stören, gehen Sie zu einer Kosmetikerin, die Ihnen fachgerecht die Unreinheiten entfernt.
  • Sind die Beschwerden in der Schwangerschaft zu groß, gehen Sie zu einem Hautarzt. Er kann Ihnen Arzneimittel verschreiben, die Ihrem Kind nicht schaden.
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