Unkraut verbrennen? - Mit Hausmitteln den Garten von Unkraut befreien

Unkraut ist ein Lebensraum. Unkraut ist ein Lebensraum.
Zu einem gesunden Garten gehört auch das sogenannte Unkraut. Falls Sie es loswerden wollen, gibt es umweltfreundliche Methoden und Sie müssen es nicht verbrennen.
Luise v.d. Tauber
04.01.2012 Luise v.d. Tauber
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  • Schore
  • Harke
  • Rechen
  • Löwenzahnstecher
  • Rindenmulch

Unkraut gibt es nicht

Eigentlich gibt es gar kein Unkraut, sondern nur Kräuter. Jedes Gewächs auf dieser Erde hat eine bestimmte Aufgabe und ist in den gesunden Lebenszyklus eingebunden.

  • Während die Pflanzen manchen Gartenfreund stören, sind sie an einer anderen Stelle schön anzusehen, wichtiger Lebensraum und Nahrungsquelle.
  • Noch immer kann man Menschen dabei beobachten, wie sie mit der chemischen Keule, Feuer, Salzen oder Säuren den wertvollen Pflanzen zu Leibe rücken. Damit Sie das Unkraut umweltfreundlich und dauerhaft loswerden, müssen Sie es nicht verbrennen.

Unkraut nicht verbrennen, sondern richtig handeln

  • Tatsächlich gehört der Einsatz von gesundheitsschädlichen Chemikalien zu den einfachsten Methoden, das ungeliebte Kraut auszumerzen. Dabei werden aber auch Lebewesen vernichtet, die für den gesunden Zyklus Ihres Gartens wichtig sind. Neben Insekten, Igeln, Vögeln und Haustieren ist auch der Menschen betroffen.
  • Bevor Sie beginnen, das Unkraut zu verbrennen, sollten Sie bedenken, dass es sich hierbei um einen Lebensraum für Tiere handelt, die Sie auf den ersten Blick nicht sehen können. Außerdem enthalten solche Pflanzen einen Nährwert, der für andere wiederum von Nutzen ist und nicht in Rauch aufgehen sollte.
  • Wollen Sie einen gesunden Garten haben, sollten Sie etwas Mühe nicht scheuen, denn es lohnt sich. Mit Unkraut, wie beispielsweise die Brennnessel, lassen sich Sude ansetzen, die für das beste Gedeihen von Nutzpflanzen verwendet werden können. Legen Sie die Kräuter in Wasser und lassen Sie diese ein paar Tage ziehen. Wenn der Sud dick wird und zu riechen beginnt, ist preiswerter und ökologischen Dünger entstanden.
  • Oder Sie geben das sogenannte Unkraut auf den Kompost. Im Handel gibt es kleine Komposter, die sich in irgendeiner Ecke aufstellen lassen. Beim Schichten müssen Sie nur bestimmte Wurzeln, beispielsweise Löwenzahn und Schachtelhalm, weglassen. Verwenden Sie aber nur reifen Kompost, der während seines Verrottungsprozesses die Samen unbrauchbar gemacht hat.

Unkraut vorzubeugen, ist die beste Methode

  • Verhindern Sie Unkrautwucherungen, indem Sie im Frühjahr vor der Bepflanzung die Beete gänzlich säubern. Entfernen Sie die Pflanzen durch Graben oder Ausstechen tief liegender Wurzeln ganz aus dem Boden. Dadurch verschwinden die Gewächse langfristig und Sie müssen sie nicht verbrennen.
  • Anschließend verteilen Sie eine kräftige Schicht Rindenmulch und Nährstoffe sowie Feuchtigkeit bleiben im Boden. Sie benötigen weniger Wasser und es sieht ordentlich aus. Wenn Sie regelmäßig neu entstandene Kräuter entfernen, wachsen sie so gut wie gar nicht mehr. Mit dem Mulchen sparen Sie viel Zeit, Arbeit und Geld.
  • Oder Sie tragen, nachdem Sie das Unkraut entfernt haben, die obere Erdschicht ab und verteilen reifen Kompost. Wenn Sie ihn sieben, vermeiden Sie das Ausbringen restlicher Samen. Anschließend arbeiten Sie den Dünger leicht in den Mutterboden ein.

Streben Sie einen Garten an, der wenig Arbeit macht und kaum Unkraut zulässt, sind bestimmte Rasensorten und bodendeckende Grünpflanzen hilfreich.

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