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Ungesäuertes Brot backen - ein französisches Rezept

Ungesäuertes Brot zu backen, bedeutet einfach, dass es ohne die Hefesäuren und ohne die Hilfe von anderen Treibmitteln gefertigt wird. Traditionell ist diese Backart beim koscheren Backen, weshalb das "Matzen" auch das bekannteste Brot dieser Backart ist. Doch diese Backtradition existiert in vielen Regionen der Erde.

Das Matzabrot (oder Matzen) ist ein ganz flaches, ungesäuertes Brot.
Das Matzabrot (oder Matzen) ist ein ganz flaches, ungesäuertes Brot.

Zutaten:

  • für das Matzabrot:
  • 400 g Weizenmehl (koscher)
  • etwas Salz (koscher)
  • 0,5-1 Liter Wasser
  • für die französische Variante:
  • 200 g Weizenmehl
  • 200 g Vollkornmehl
  • etwas Olivenöl
  • ca. 1/2 TL Salz
  • 250 ml lauwarmes Wasser
  • Gewürze: Rosmarin, Oregano, evtl. etwas Knoblauch

Matzen nach koscheren Regeln ganz einfach backen

Wenn Sie nach koscheren Regeln backen möchten, dann müssen auch Ihre Zutaten ausnahmslos alle koscher sein. Das ungesäuerte Brot "Matzen", das auch "Matzabrot" genannt wird, ist ein Fladenbrot, das Sie sowohl zum Frühstück als auch als Snack zu einem Glas Wein genießen können.

  1. Heizen Sie den Backofen auf 200 °C vor.
  2. Vermengen Sie dann die Zutaten miteinander und kneten Sie einen glatten Teig daraus.
  3. Rollen Sie Ihr ungesäuertes Brot wie ein Fladenbrot auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech aus. Die Form und Dicke des Teigs bestimmen Sie.
  4. Nehmen Sie eine Gabel und stechen Sie ein Muster in den ausgerollten Teig. Sie können dabei auch Ränder stechen, die das Brechen des fertigen Brotes später erleichtern.
  5. Nach ca. 15 Minuten, wenn das Fladenbrot goldgelb geworden ist, können Sie es aus dem Backofen nehmen und warm oder abgekühlt servieren.

Ein französisches Rezept für ungesäuertes Brot

Sie fragen sich vielleicht, was die Franzosen beim Backen hier anders machen. Das ist ganz einfach, denn ein ungesäuertes Brot muss nicht unbedingt koscher sein - und Sie können die Zutaten nach Ihrer Kreativität ergänzen und verändern. Aber: Es bleibt nach wie vor ein Fladenbrot.

  1. Geben Sie beide Mehlsorten in eine Schüssel und vermengen Sie sie gründlich miteinander.
  2. Formen Sie eine Kuhle in der Mitte und geben Sie das Wasser sowie das Salz hinein. Sie können das Salz auch vorher in dem lauwarmen Wasser auflösen.
  3. Dann verkneten Sie alles ungefähr eine Viertelstunde lang miteinander, bis ein glatter Teig entstanden ist. Lassen Sie diesen nun 1 1/2 Stunden bei Zimmertemperatur ruhen.
  4. Bevor Sie den Teig weiterverarbeiten, heizen Sie den Ofen auf 240 °C vor.
  5. Anschließend teilen Sie den Teig und formen 3-4 Kugeln daraus. Diese drücken oder walzen Sie platt, sodass jedes Teigstück ungefähr 1 cm hoch ist. Die Franzosen tunken dieses Brot gern ein, deshalb ist es ein dickeres Fladenbrot.
  6. Legen Sie die Teigstücke auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech oder reiben Sie das Backblech mit etwas Olivenöl ein.
  7. Bestreichen Sie die Brotlaibe mit etwas Olivenöl und streuen Sie nach eigenem Geschmack Gewürze wie Rosmarin, Oregano und Basilikum darüber. Als Variation können Sie diese auch bereits beim Kneten in den Teig geben, besonders, wenn Sie Knoblauch verwenden möchten.
  8. Schließlich lassen Sie die Brote ca. 10 Minuten backen und drehen diese dann einmal um - anschließend ungefähr weitere 10 Minuten backen lassen. Das ungesäuerte Brot ist fertig, wenn es eine goldbraune Färbung hat.
  9. Entnehmen Sie die Brote und lassen Sie sie auf einem Rost etwas abkühlen, bevor Sie sie servieren.

Ein Tipp zum Schluss: Beide Varianten eignen sich als wundervolle Snacks zu einem Glas Wein und auch zum Dippen mit verschiedenen Soßen. Gutes Gelingen!

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