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Umzug nach Frankreich - so gelingt er

Wenn Sie Ihren Wohnsitz nach Frankreich verlegen, müssen Sie einige bürokratische Hürden überwinden. Doch Sie sollten sich das nicht zu kompliziert vorstellen. Innerhalb der EU ist ein Umzug im Gegensatz zum Auswandern in ein Nicht-Mitgliedsland wesentlich unkomplizierter. Beispielsweise fallen das Beachten spezieller Zollvorschriften sowie das Durchlaufen gesonderter Aufenthaltsverfahren weg.

Blick auf die Basilika von Lyon
Blick auf die Basilika von Lyon © grs1305 / Pixelio

Wenn Sie einen Umzug nach Frankreich als erfolgreich abschließen möchten, gehört bei nicht ausreichenden finanziellen Mitteln ein Arbeitsplatz unbedingt dazu.

Umzug nach Frankreich - Auswandern und Jobsuche gut vorbereiten

Haben Sie sich entschlossen, Deutschland den Rücken zu kehren, um im Nachbarland Ihr Glück zu versuchen, müssen Sie einige Dinge vorbereiten.

  • Das wichtigste Erfordernis für ein erfolgreiches Auswandern sind Sprachkenntnisse. Mit Englisch werden Sie nicht weit kommen. Planen Sie Ihre Auswanderung so langfristig, dass Sie einen oder mehrere Sprachkenntnisse besuchen können.
  • Ohne Einkommen wird das Leben in Frankreich auch nicht einfacher. Suchen Sie sich nach Möglichkeit bereits noch in Deutschland einen Job. Spezialisten mit ausreichend Französischkenntnissen werden sowohl im IT- und Computerbereich als auch in der Tourismus- und Hotelbranche gesucht.
  • Umzugsunternehmen finden Sie beispielsweise auch bei einer Auktion im Internet. Sie können Ihren Hausrat auch kostengünstiger selbst in die neue Heimat transportieren.

So erledigen Sie bürokratische Notwendigkeiten

Melden Sie sich innerhalb einer Woche nach einem Umzug nach Frankreich beim Einwohnermeldeamt Ihres bisherigen Wohnsitzes ab. Sie erhalten eine Abmeldebestätigung, die Sie bei der Anmeldung an Ihrem neuen Wohnsitz vorlegen.

  • Melden Sie sich bei Ihrem Finanzamt ab und begleichen Sie eventuelle Steuerschulden.
  • Privat genutzte Güter können Sie ohne Beachtung von Zollvorschriften mitnehmen. Ausnahmeregelungen gelten für das Mitführen größerer Bargeldbeträge, für bestimmte Kunstwerke und natürlich für in Deutschland angemeldete Waffen und Munition.
  • Die Frist für eine Anmeldung am neuen Wohnort beträgt drei Monate. Dennoch schieben Sie das nicht auf die lange Bank. Ohne Anmeldung wird bei Fristüberschreitung ein Bußgeld fällig.
  • Sie benötigen für eine Auswanderung nach Frankreich lediglich eine Anmeldebestätigung. Als EU-Bürger fällt die Antragstellung für eine Aufenthaltsgenehmigung und eine Arbeitsgenehmigung weg.
  • Für die Verlängerung beziehungsweise Neubeantragung Ihres deutschen Reisepasses müssen Sie persönlich im Deutschen Generalkonsulat in Straßburg vorsprechen.
  • Ihr Auto kann selbstverständlich mit nach Frankreich umziehen. Besorgen Sie sich bei einer Zulassungsbehörde ein Ausfuhrkennzeichen. Ihr deutscher Führerschein bleibt weiterhin gültig. Tauschen Sie am besten vor dem Umzug eine alte Fahrerlaubnis in den neuen EU-Führerschein um. Später können Sie einen französischen Führerschein bei Ihrer zuständigen Präfektur beantragen.

Stellen Sie sich im Gegensatz zu Deutschland auf eine andere Mentalität im französischen Nachbarland ein. Wenn Sie ein nicht so durchorganisiertes Leben als Vorteil sehen, werden Sie ein Umziehen kaum bereuen.

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