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Umwelt und Unternehmen - so achten Sie auf Nachhaltigkeit im Unternehmen

Viele Menschen geben sich Mühe, daheim etwas für die Umwelt zu tun. Sie sparen Strom, Wasser, konsumieren keine unnötigen Güter und achten darauf, alles korrekt zu recyceln. Doch in der Arbeit sieht das oft anders aus. Nicht wenige Menschen haben Angst davor, Ihre konstruktiven Vorschläge in Sachen Umweltschutz auch im Unternehmen umzusetzen. Dabei ließe sich auch am Arbeitsplatz eine ganze Menge tun.

Umweltschutz geht jeden etwas an.
Umweltschutz geht jeden etwas an.

Umweltschutz betrifft jeden von uns

  • Es wäre fatal, wenn Sie nicht zu Ihrem Chef gingen, um konstruktive Vorschläge zum Umweltschutz in Ihrem Unternehmen zu unterbreiten, weil Sie Angst hätten, dass er dies negativ auffassen würde. Wir alle teilen uns einen Planeten und somit trägt jeder von uns ein Stück Verantwortung, die Erde zu schonen. Wenn Sie Ihrem Vorgesetzten diese Nachricht übermitteln, sollten Sie jedoch nicht zu missionarisch vorgehen, sondern ihn vielmehr von der einfachen Umsetzbarkeit Ihrer Ideen überzeugen.
  • Umweltschutz aus Gründen der Kostenersparnis entspricht vielleicht nicht ganz dem Kerngedanken nachhaltigen Handelns, ist aber nicht von der Hand zu weisen. Zögern Sie also nicht, anzumerken, dass viele Maßnahmen Ihrem Unternehmen auch dabei helfen können, Kosten einzusparen.

So wird Ihr Unternehmen etwas grüner

Was Sie alles im Unternehmen tun können, um den Planeten Erde ein wenig zu entlasten, hängt natürlich in erster Linie von der Art Ihres Betriebs ab. In einem Büro gibt es andere Möglichkeiten der Schonung von Ressourcen als im produzierenden Gewerbe. Daher sollten Sie unabhängig von den folgenden Ratschlägen einmal in sich gehen und überlegen, wo bei Ihnen viel Strom, Wasser oder Material verbraucht wird und wo man hier Einsparungen tätigen kann.

  • In jedem Fall ist es lohnenswert den Stromanbieter dahin gehend zu wechseln, dass Ihr Unternehmen in Zukunft Ökostrom bezieht. Ein solcher Wechsel ist nicht sonderlich kompliziert, führt aber dazu, dass Sie ab sofort Atomkraft und fossilen Energien eine Absage erteilen. Es kommt sogar häufig vor, dass mit einem entsprechenden Wechsel eine Kostenersparnis einhergeht.
  • Recyceln Sie! Das betrifft nicht nur die Trennung von Verpackungen in der Betriebsküche, sondern vor allem die Unmengen von Papiermüll, die in Büros regelmäßig anfallen.
  • Besser als Papier zu recyceln, ist es, erst gar keins zu verbrauchen. Überprüfen Sie, ob man die Kommunikation mit dem Kunden (Rechnungen etc.) nicht online abwickeln könnte. Auf diese Weise lassen sich nicht nur große Mengen Papier einsparen, Sie müssen auch kein Porto bezahlen und das zeitaufwendige Befüllen von Briefumschlägen entfällt ebenso.
  • Wenn Sie ums Ausdrucken von Dokumenten nicht herumkommen, verwenden Sie doch Recyclingpapier. Gerade dann, wenn es um die unternehmensinterne Archivierung geht, wird es niemanden stören, wenn die einzelnen Blätter nicht blütenweiß sind.

Auch der Stromverbrauch im Betrieb lässt sich senken

  • Wenn bei Ihnen in der Arbeit die ganze Zeit über die Computer laufen, sollten Sie einmal wenige Sekunden pro Rechner investieren, um dessen Energieeinstellungen zu optimieren. Oftmals laufen Computer, ohne dass akut an ihnen gearbeitet würde. Da ist es unnötig, Bildschirm und Festplatte mit maximaler Energie zu versorgen. Die Leistung der Maschinen lässt sich mit wenigen Mausklicks an ihren Benutzungsstatus koppeln.
  • Auch bei der Beleuchtung Ihres Arbeitsplatzes lässt sich Energie sparen. Tun Sie der Umwelt jedoch einen Gefallen und verwenden Sie LED-Birnen anstelle von handelsüblichen Energiesparlampen. Entsprechende LED-Leuchten sind genauso sparsam, enthalten aber im Gegensatz zu Energiesparlampen keine giftigen Inhaltsstoffe und haben darüber hinaus eine deutlich höhere Lebensdauer.
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