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Umschulung zur Kosmetikerin absolvieren - so geht's

Kosmetikerin können Sie in einer dreijährigen Ausbildung werden. Alternativ können Sie aber auch eine Umschulung an einer Fachschule machen, die meistens etwas kürzer ist.

Als Kosmetikerin sorgen Sie für Schönheit.
Als Kosmetikerin sorgen Sie für Schönheit.

So machen Sie eine Umschulung

  • Eine Umschulung zur Kosmetikerin können Sie an vielen Schulen machen. Je nach Anbieter ist die Dauer eines solchen Lehrgangs sehr unterschiedlich, häufig liegt Sie aber zwischen 20 und 24 Monaten. Eine Übersicht über solche Schulen finden Sie beim Kursnet der Bundesagentur für Arbeit.
  • Meistens brauchen Sie mindestens einen Hauptschulabschluss und ein ärztliches Attest, um sich an einer solchen Schule anzumelden.
  • Normalerweise findet der Unterricht dort in Vollzeit statt, dabei haben Sie Unterricht und hören sich Vorträge an. Die praktischen Fähigkeiten erlernen Sie zum Teil in der Schule, zum Teil aber auch bei einem Praktikum
  • Die Unterrichtsinhalte sind bei den Instituten unterschiedlich, deshalb sollten Sie sich vorher genau über die Schulen erkundigen und auch Informationsmaterial über die Umschulung anfordern. Ebenso gibt es Unterschiede bei der Prüfung, diese legen Sie vor der IHK, der Handwerkskammer oder auch direkt bei der Schule ab.
  • Kosmetikfachschulen verlangen unterschiedlich hohe Gebühren für die Ausbildung, für manche können Sie allerdings auch einen Bildungsgutschein beantragen, sodass der Staat einen Teil der Kosten übernimmt. Wenn Sie gerade arbeitslos sind, fragen Sie dazu am besten Ihren Arbeitsvermittler, ob eine Förderung für Sie möglich ist. Eventuell können Sie zur finanziellen Unterstützung auch BAföG beantragen.
  • Alternativ zu einer Umschulung können Sie aber auch eine dreijährige Ausbildung zur Kosmetikerin machen, bei der Sie nicht nur kein Schulgeld bezahlen brauchen, sondern auch noch eine Ausbildungsvergütung bekommen.

Die Ausbildung zur Kosmetikerin

  • Bei einer Ausbildung arbeiten Sie in einem Kosmetikstudio und lernen die theoretischen Fachkenntnisse an der Berufsschule. Diese Ausbildung dauert drei Jahre und Sie lernen während dieser Zeit alles, was Sie wissen müssen, um Haut, Hände und Nägel fachgerecht zu reinigen, zu pflegen und zu gestalten. Außerdem wird Ihnen beigebracht, wie Sie die Geräte hierfür benutzen und pflegen und wie Sie Haarentfernungsmethoden auswählen und anwenden. Daneben lernen Sie aber auch den Umgang mit den Kunden, sowie die kaufmännischen Aufgaben, um die Kundenkartei zu führen, die Kasse zu bedienen und Waren zu bestellen.
  • Grundsätzlich ist für die Ausbildung zur Kosmetikerin kein bestimmter Schulabschluss notwendig, als Auszubildende werden jedoch im Allgemeinen solche Bewerber eingestellt, die einen Hauptschulabschluss oder einen mittleren Bildungsabschluss haben. Auch bei den Kosmetikbetrieben wird meist ein ärztliches Attest verlangt, mit dem Sie nachweisen, dass Sie für diesen Beruf gesundheitlich geeignet sind.
  • Ihre Abschlussprüfung machen Sie je nach Ausbildungsbetrieb entweder bei der Handwerkskammer oder bei der Industrie- und Handelskammer.
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