- 16.03.2011 Dorothea Stuber
- Hochschulabschluss
- Durchsetzungsfähigkeit
- Begeisterungsfähigkeit
- Konsequenz
- Geduld
Berufsschullehrer ist ein Beruf, denn Sie nicht nur aufgrund der Arbeitsmarktsituation wählen sollten, sondern auch, weil Ihnen die Zusammenarbeit mit Jugendlichen eine Berufung ist.
Umschulung zum Berufsschullehrer: Begeisterungsfähigkeit ist Grundvoraussetzung
- Der Beruf des Berufsschullehrers wird im Allgemeinen als besonders anspruchsvoll eingeschätzt. Viele Lehramtsstudenten meiden diesen Weg, da sie in Berufsschulen nicht selten vor Schülern stehen, die aufsässig sind oder einen erfolgreichen Schulabschluß gar nicht als Ziel ansehen. Wer sich dieses Berufsfeld durch eine Umschulung erschließen möchte, hat also gute Chancen Arbeit zu finden.
- Quereinsteiger bereichern den Alltag an Berufsschulen, sie liefern wichtige und interessante Sichtweisen aus der Praxis des jeweiligen Unterrichtszweiges.
- Insbesondere in naturwissenschaftlichen Fächern werden neue Berufsschullehrer gesucht, was eine Umschulung besonders aussichtsreich macht.
- Häufig arbeiten Männer in diesem Schulzweig, doch gerade auch durchsetzungsfähige Frauen, können den Jugendlichen wichtige Impulse auf dem Weg ihrer beruflichen Ausbildung geben.
- Grundvoraussetzung für die berufliche Veränderung ist ein Hochschulabschluss, der Sie fachlich befähigt Berufsschulklassen zu unterrichten. Ein Lehramtsstudium ist als pädagogischer Hintergrund nicht zwingend erforderlich.
- Die notwendigen pädagogischen Kenntnisse, die Umschüler und Quereinsteiger benötigen, werden vor einer Einstellung entsprechend dem Bedarf vermittelt.
- Menschliche Faktoren, die Sie für diesen Beruf benötigen sind eine gute Kommunikationsfähigkeit, Durchsetzungsvermögen, Begeisterungsfähigkeit und Geduld.
Schulbildung ist in Deutschland Ländersache, dementsprechend müssen Sie die Voraussetzung für den Einstieg in den Berufsschullehrerberuf bei den Kultusministerien der Länder einzeln erfragen.