Umluft - wann und warum

Das Symbol für Umluft schaut bei den meisten Elektroherden wie ein dreiblättriger Ventilator aus. Beim Verwenden dieser Ofenfunktion hören Sie ein Ventilationsgeräusch.

  • Wenn Sie Ihren Ofen auf Umluft stellen, müssen Sie nicht vorheizen und können das Gericht sofort in die Röhre schieben. Das erspart Zeit und natürlich auch Energie.
  • Sie sollten unbedingt die Funktion Umluft verwenden, wenn Sie mehrere Bleche auf einmal in den Ofen schieben, wie zum Beispiel beim Plätzchenbacken.
  • Wenn Sie Gerichte zubereiten, in denen viel Flüssigkeit enthalten ist, eignet sich Umluft sehr gut. Das kann ein Braten mit viel Soße, aber auch ein Kuchen oder eine Pizza mit viel nassem Belag sein. Damit können Sie gut vermeiden, dass Ihr Essen zu matschig wird.
  • Wenn Sie eine Auflaufform mit geschlossenem Deckel verwenden, eignet sich Umluft gut.
  • Speisen, die an sich schon trocken sind, sollten Sie nicht mit Umluft erhitzen, da diese sonst noch mehr austrocknen.

Ober- und Unterhitze - das sollten Sie beachten

Das Symbol für die Funktion Ober- und Unterhitze erkennen Sie an einem Balken oben und einem Balken unten. Nur Oberhitze ist mit einem Balken oben und nur Unterhitze mit einem Balken unten versehen.

  • Bei der Einstellung Ober- und Unterhitze sollten Sie Ihren Ofen stets vorheizen. Bei den meisten Elektroöfen ist ein rotes Licht neben den Schaltern angebracht, das erlischt, wenn die entsprechende Temperatur erreicht ist.
  • Für die meisten Gerichte ist Ober- und Unterhitze zu empfehlen. Die Speisen verlieren dadurch nicht so viel Flüssigkeit und bleiben saftiger.
  • Wenn Sie Brötchen aufbacken oder eine Pizza machen, sollten Sie darauf achten, dass Sie nicht aus Versehen nur Oberhitze oder nur Unterhitze einstellen. Ansonsten werden Ihre Teigwaren einseitig braun, oder der Belag verbrennt.

Generell sollten Sie auf die Angaben in Rezepten achten, oder lesen Sie sich die Beschreibung Ihres Elektroofens nochmals ausführlich durch.