- 14.01.2011 Julia Thiem
Täglich tummeln sich in unserem Mund Millionen von Bakterien, die sich von unseren Essensresten ernähren. Bis zu einer bestimmten Zahl sind sie gesund und sogar notwendig. Vermehren sie sich aber unkontrolliert, sind Karies und Parodontose die Folge. Aufgrund der Empfindlichkeit der Mundflora gilt daher: Zahnbürste ist nicht gleich Zahnbürste und eben nicht alle Zahnbürsten reinigen auch effizient.
Wie der Trick mit dem Ultraschall funktioniert
- Für das menschliche Ohr ist Ultraschall quasi unsichtbar. Eingearbeitete Minichips im Bürstenkopf der Ultraschall-Zahnbürsten erzeugen Schallimpulse, die mit einer Frequenz von mehreren zehntausend Bewegungen in der Minute arbeiten.
- Diese Impulse gelangen selbst in tiefste Zahnzwischenräume und in die Vertiefungen der Zahnoberfläche, wo sie den Zahnbelag angreifen und nachhaltig entfernen.
- In der Flüssigkeit um den Zahn, die beim Zähneputzen entsteht, entsteht in Folge der hohen Frequenz eine Art Strömung, die die Plaque sehr effektiv entfernt. Auch das Zahnfleisch und die Zunge werden dabei gründlich gesäubert.
- Übrigens: Beim Reinigen von Schmuck und auch von zahnmedizinischen Instrumenten findet Ultraschall schon seit Längerem Anwendung.
So verwenden Sie die neuartigen Zahnbürsten richtig
- Ultraschall-Zahnbürsten werden im Großen und Ganzen genauso genutzt wie ihre elektrischen Vorgänger.
- Etwa 3 bis 4 Minuten lang werden Zähne, Zahnfleisch und Zunge mit dem Bürstenkopf massiert, wobei mit diesem nicht zu viel Druck ausgeübt werden darf. Andernfalls wird das Zahnfleisch auf Dauer überstrapaziert und empfindliche Zahnhälse sind die Folge.
- Auch Ultraschall-Zahnbürsten benötigen regelmäßige Pflege. Etwa alle 3 Monate sollten Sie den Bürstenkopf gegen einen neuen austauschen.
- Wenn Sie diese Hinweise beachten, können Sie Ihre Mitmenschen schon bald mit einem strahlenden Lächeln verzaubern!