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Typisch USA - so bringen Sie US-Flair ins Wohnzimmer

Den typischen USA-Stil, das Feeling des "American Dream" oder auch nur den Hauch von Freiheit, Weite und Abenteuer ins eigene Wohnzimmer zu holen, hat seinen Reiz. Hier ein paar Tipps, wie es stilvoll gelingen kann und auch noch Ihr Wohnzimmer bleibt.

American Style.
American Style.

Amerikanische Dinge sammeln

Um ein Wohnzimmer USA-typisch einzurichten oder auch nur mit kleinen Details stilgerecht aufzupeppen, müssen Sie zum Sammler werden.

  • Als Mann finden Sie sicherlich die großen Autos typisch für die USA. Als Frau vielleicht eher die Quilt- und Patchworkdecken oder die Pastellfarben in den Wohnungseinrichtungen.
  • Bevor Sie also beginnen, Ihr Wohnzimmer komplett auf den Kopf zu stellen, sammeln Sie Informationen, Magazine, Fachzeitschriften zum Thema "Einrichten und Wohnen" und möglichst viele Fotos daraus. Sammeln Sie Anregungen.
  • Sie werden vermutlich feststellen, dass sich der Einrichtungsstil aus den Magazinen nicht sehr von unserem westeuropäischen Stil unterscheidet. Weiß ist weltweit im Trend und wird sehr gern mit Himmelblau und Sandfarben kombiniert. 
  • Typisch amerikanische Landhausmöbel weisen genau diese Farben auf. Weiße Sideboards haben eine naturbelassene Ablagefläche und weiße Landhausküchen eine Arbeitsfläche in einem hellen Naturholzton.
  • Entscheidend ist aber für einen typischen Einrichtungsstil der USA, dass Sie in Ihrem Wohnzimmer die Weitläufigkeit betonen. Amerikaner denken in großen Dimensionen, haben oftmals offene Küchen und Räume, die hell und luftig sind.

Den typischen USA-Stil im Kleinen einsetzen

Sie müssen nicht Ihre ganze Wohnung umräumen, ein paar kleine USA-typische Dinge und einfache Veränderungen können große Wirkung erzielen.

  • Sie sollten Ihre Fenstersituation überdenken, die Pflanzen lieber in den Raum statt ins Fenster stellen und helle, luftig-leichte Vorhänge aufhängen. Auch Übergardinen, wenn Sie welche benutzen, sollten dabei in hellen Tönen gehalten werden. 
  • Räumen Sie die Nippes-Dinge weg. Aufgeräumte Regale und Schränke vermitteln einen ruhigeren Eindruck und mehr Weite oder schlicht mehr Platz.
  • Vermeiden Sie dunkles Holz und schwarze Sitzkombinationen. Ein Einzelmöbelstück als Hingucker reicht, denn weniger ist mehr.
  • Wenn Sie für mehr Luft und Helligkeit gesorgt haben, dann geht es um die Dekoration.
  • Auch hier gilt: Weniger ist mehr. Hängen Sie lieber nur zwei bis drei großformatige Fotos von der letzten USA-Reise über dem Sofa auf. 
  • Und natürlich wirken Fotos immer dann USA-typisch, wenn Sie ein bekanntes Bauwerk zeigen. Die Brooklyn-Bridge ist dabei genauso geeignet wie das Empire-State-Building, die Silhouette von Las Vegas oder die Golden-Gate-Bridge in San Francisco.
  • Beachten Sie aber, dass Landschaftsaufnahmen und Menschen oftmals viel mehr Flair vermitteln. Deshalb sind eine Straßenszene bei Nacht oder aber eine Aufnahme der leeren, endlosen Landstraßen im mittleren Westen oftmals wirkungsvoller als die typischen Touristenfotos.
  • Stars und Stripes, das amerikanische Sternenbanner, können Sie einsetzen, müssen Sie aber nicht. Stilvoller und dezenter wird es mit Patchwork-Kissenbezügen und generell mit dem typischen Mustermix, den die Amerikaner so geschickt einsetzen.
  • Der amerikanische Mustermix gelingt mit Kissenbezügen, die farblich aufeinander abgestimmt sind, aber unterschiedliche Muster aufweisen. Dabei können Sie Blumen- und geometrische Muster mixen, wie es Ihnen gefällt.
  • Ein klassischer alter Schaukelstuhl sollte nicht fehlen. Mit Kissen und einer Patchworkdecke wird er zu einem kuscheligen Lieblingsplatz.
  • Typisch für die USA ist auch eine verbreiterte Fensterbank, die als Sitzplatz genutzt wird. Das ist bei den schmalen deutschen Fenstern meistens schwierig, doch mit etwas Geschick können Sie die Kuschelecke selbst bauen. Das kann auch so gelingen, dass Sie die Verbreiterung beim Auszug schnell wieder entfernen können.
  • Vermeiden sollten Sie den Stilmix zwischen Country und Weltstadt. Cowboyhüte und Gitarren an die Wand zu hängen, ist nicht typisch für die USA, denn dort macht das niemand. Und neben dem Poster vom Broadway in New York wirkt das einfach stillos. Bleiben Sie bei einer Linie.
  • Lieben Sie Kunst? Amerikanische Kunstklassiker sind Bilder von Warhol, Jackson Pollock, Edward Hopper und von vielen Fotografen. Schwarz-Weiß-Aufnahmen von Filmstars wirken übrigens besonders edel, wenn Sie sie selbst auf Fotopapier ausdrucken und wie echte Fotos rahmen. Mit entsprechender Wandbeleuchtung wird Ihre Filmwand ein echter Hollywood-Boulevard.
  • Beleuchten Sie Ihr Wohnzimmer neu. Verzichten Sie auf die Deckenbeleuchtung, decken Sie die Kabel ab und richten Sie sich mit Tisch- und Stehleuchten typisch amerikanisch ein.

Viel Spaß beim Umräumen und Träumen!

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