- 25.01.2012 Sascha Jundt
Typisch Winterdepression - dies sind die Merkmale
Ein Weg der trüben deutschen Novemberstimmung zu entkommen, ist in einen Flieger zu steigen und in die Sonne zu fliegen. Diese Lösung klingt verlockend, allerdings brauchen Sie dazu das nötige "Kleingeld". Außerdem sollten Sie sich überlegen, dass diese Lösung nur von kurzer Dauer ist. Denn nur wenige Tage oder Wochen später müssen Sie wieder zurückkehren. Also sollten Sie nach Alternativen suchen.
- Die Winterdepression ist eine von der Jahreszeit abhängige Depression. Typisch hierfür sind Müdigkeit, Antriebslosigkeit, Gereiztheit und Konzentrationsmangel. Unglücklicherweise kommt oft ein Heißhunger auf Kohlenhydrate und Süßigkeiten, also die traditionellen Dickmacher hinzu. Die Folge davon ist, dass Sie zunehmen und dies den Frust zusätzlich steigert.
- Mediziner haben eine einfache Erklärung, wie eine Winterdepression zustande kommt. Sonnenlicht setzt das Glückshormon Serotonin in unserm Körper frei. Dies bleibt aber in der dunklen Jahreszeit aus oder ist Mangelware. Aus diesem Grund ist es typisch, dass im November die Stimmung automatisch ein wenig sinkt.
- Doch was können Sie praktisch dagegen tun? Viele Ärzte verschreiben eine Lichttherapie. Diese findet in der Regel mithilfe einer Speziallampe statt. Oft werden diese Lampen vom Arzt zur Verfügung gestellt. Aber natürlich können Sie eine solche Lampe auch in Handel erwerben. Dies ist ratsam, wenn Sie regelmäßig an einer Winterdepression leiden. In der Regel dauert die Behandlung eine Woche. Während dieser Zeit setzen Sie sich jeden Tag mindestens eine Stunde lang dem Licht dieser Lampe aus. Idealerweise tun Sie dies morgens, denn dann starten Sie gut gelaunt in den Tag. Auf diese Weise wird das so wichtige Serotonin in Ihrem Körper freigesetzt und gespeichert.
November ohne Depression erleben
- Neben dem Licht ist jede Form von Bewegung depressionsmindernd. Ärzte raten, dass Sie sich trotz des dunklen Wetters im November mindestens eine halbe Stunde an der frischen Luft bewegen sollten. Dies ist natürlich eine Herausforderung, denn am liebsten würden Sie zu Hause bleiben und sich im Bett oder unter einer Decke auf dem Sofa verkriechen. Doch wenn Sie einen November ohne Depression erleben wollen, müssen Sie aktiv werden!
- Ideal für die Outdoor-Bewegung während dieser Jahreszeit sind Walking oder Laufen. Natürlich können Sie auch einen Spaziergang machen. Dieser lässt sich oft übrigens ideal mit dem Arbeitsweg verbinden oder zumindest mit einem Teil davon. Parken Sie doch einfach Ihr Auto an einer anderen Stelle oder steigen Sie, wenn Sie mit Bus und Bahn unterwegs sind, ein paar Haltestellen früher aus.
- Vielleicht wenden Sie nun ein, dass im November doch weniger Tageslicht zur Verfügung steht. Damit haben Sie recht, doch die Natur hat es so eingerichtet, dass dieses wenige Licht ausreicht. Lassen Sie also diese Ausrede nicht gelten und werden Sie aktiv.
- Nach Ihrem Spaziergang oder dem Laufen freuen Sie sich sicherlich schon auf Ihre Wohnung. Auch hier gibt es einen Trick, wie Sie im November gegen Winterdepression vorgehen können: Achten Sie darauf, dass hier in der typisch dunklen Jahreszeit leuchtende Farben vorherrschen. Was halten Sie z. B. von roter Bettwäsche, einer bunten Tischdecke oder einem frischen Blumenstrauß? Dekorieren Sie also Ihre Wohnung mit hellen Farben, um so der dunklen Jahreszeit zu trotzen.
Wenn Sie auch nur einen Teil der hier aufgelisteten Regeln umsetzen, wird Ihr November nicht mehr typisch verlaufen, denn Sie wissen nun ja, was Sie gegen die klassische Winterdepression tun können und natürlich dürfen Sie dieses Wissen auch gerne an Freunde und Kollegen weitergeben.