Der Tarifvertrag im öffentlichen Dienst

  • Der Tarifvertrag im öffentlichen Dienst der Länder - TV-L - zeichnet sich dadurch aus, dass er in verschiedene Gehaltsstufen eingeteilt ist. Er findet Anwendung auf Berufe im öffentlichen Dienst, wie im Angestellten- oder Beamtentarif.
  • Meist finden Sie bei der Bewerbung in einer Stellenanzeige diese Bezeichnung TV-L. Dann wissen Sie, dass es sich um einen festgeschriebenen Tarif handelt.
  • Die Gehaltsstufen reichen von E1 bis E15. Also von Entgeltgruppe 1 bis Entgeltgruppe 15. Es kommt darauf an, in welcher Stufe Sie einsteigen.
  • Sie müssen nicht zwangsläufig mit Stufe E1 anfangen, es kann auch sein, dass Sie direkt in Stufe E9 einsteigen. Sie können dann in einer Tabelle das Bruttogehalt ablesen.

Dies ist das Entgelt in TV-L E8

  • Weiterhin ist der TV-L nach West und Ost eingeteilt. Neben den Entgeltgruppen gibt es verschiedene Stufen, meist Stufe 1 bis 5. Sie fangen hier aber immer mit Stufe 1 an und steigen jedes Jahr um eine weitere Stufe höher.
  • Beispielsweise, wenn Sie in TV-L E8 anfangen, dann steigen Sie dort in Stufe 1 ein. Ein Jahr später erreichen Sie in dieser Entgeltgruppe E8 dann Stufe 2. Wichtig ist hier, dass die Stufen sich ändern, die Entgeltstufe aber meist gleich bleibt.
  • Die Entgeltstufe kann allerdings auch ansteigen, beispielsweise von E8 auf E9, wenn Sie einen höheren Job ausüben als vorher. Dies muss dann aber erst wieder mit Ihrem Arbeitgeber festgelegt werden.
  • Grundsätzlich ist die Vergütung nach TV-L eine gute Sache, da das Gehalt vorgeschrieben ist und zudem eine Sonderzahlung Ende des Jahres erfolgt.
  • Das Bruttogehalt beträgt auf der Stufe TV-L E8 bei Steuerklasse 1 und Stufe 1 genau 2.200,15 Euro brutto. Die Sonderzahlung beträgt 2.090,14 Euro.