Alle zwei Jahre ist es wieder soweit. Die bei Autofahrern heiß begehrte TÜV-Plakette wird benötigt. Und nicht selten stehen vorher einige Reparaturen an. Lesen Sie in dieser Anleitung, worauf zu achten ist.
- 18.07.2011 Rainer Ellmer
Was Sie benötigen
Das schaffen Sie mit Links
So erhalten Sie eine neue TÜV-Plakette
- Bevor Sie sich Ihre neue TÜV-Plakette abholen, sollten Sie testen, ob der Blinker, die Beleuchtung und die Bremslichter funktionieren.
- Ferner testen Sie, ob die Lampen am Fahrzeug festsitzen.
- Achten Sie im Fahrzeuginneren darauf, dass keine der Störungslampen blinkt.
- Schauen Sie nun, ob der Auspuff ohne Beschädigung ist. Dieser sollte rostfrei sein und keine Löcher haben.
- Wenn Sie das Fahrzeug baulich verändert haben, vergewissern Sie sich, ob alle Bauteile der Straßenverkehrsordnung entsprechen und in den Fahrzeugpapieren eingetragen sind, beziehungsweise eine allgemeine Betriebserlaubnis vorhanden ist.
- Außerdem sollten Sie die Bremsen testen. Fahren Sie dazu kurz an und treten Sie die Bremsen. Ebenso sollten die Reifen genug Profil aufweisen.
- Soweit möglich, kontrollieren Sie, dass der Unterboden an Ihrem Auto rostfrei ist. Bei Rost an tragenden Teilen wird Ihnen die TÜV-Plakette versagt.
- Ebenso ist es wichtig, dass die Achsmanschetten nicht beschädigt sind.
- Sollten Sie nicht die Möglichkeit haben, das Fahrzeug selber zu kontrollieren, können Sie hierzu eine Werkstatt Ihres Vertrauens aufsuchen. Fahren Sie nicht direkt zur erst besten Werkstatt. Vergleichen Sie die Preise.
- Nehmen Sie einen Bekannten mit und bestehen Sie darauf, bei der Kontrolle dabei zu sein. Eine seriöse Werkstatt wird keine Einwände gegen den Wunsch haben.
Der Tag der Hauptuntersuchung
- Am Tag der Hauptuntersuchung beim TÜV sollten Sie ruhig und gelassen sein.
- Die Mitarbeiter beim TÜV sind auch nur Menschen und wollen Ihnen nichts Böses.
- Um festzustellen, ob Ihr Fahrzeug eine neue TÜV-Plakette bekommt, wird der Prüfer Sie zunächst um den Fahrzeugschein bitten.
- Der Prüfer gibt die Daten in den Computer ein und wird Sie um den Schlüssel bitten. Der Prüfer kontrolliert die Zündung, ob Warnlampen blinken. Anschließend wird der Prüfer das Fahrzeug auf die Bühne oder Grube fahren.
- Es wird nun untersucht, ob die tragenden Teile und der Unterboden rostfrei und nicht beschädigt sind. Leichte Roststellen wird der TÜV nicht bemängeln.
- Nachdem die sogenannte Sichtprüfung abgeschlossen ist, wird der Prüfer den Motor starten und die Bremsen testen.
- Anschließend folgt die Prüfung der Beleuchtungseinrichtung.
- Zum Schluss wird die Abgasuntersuchung gemacht. Sollten alle Ergebnisse den Richtlinien entsprechen, erhalten Sie sofort eine neue TÜV-Plakette.
- Leichtere Mängel werden im Bericht eingetragen, den Sie anschließend erhalten. Dort steht dann "geringfügige Mängel", die Sie aber trotz neuer TÜV-Plakette beseitigen lassen sollten.
- Bei größeren Mängeln besteht eine Vorführpflicht.